Ein großes Herz und stets ein offenes Ohr: Obertaufkirchenerin bekommt Korbiniansmedaille

Ihr außerordentliches soziales Engagement wurde gewürdigt: Elisabeth Ebneth bekam von Kardinal Reinhard Marx die Korbiniansmedaille überreicht.
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Ihr außerordentliches soziales Engagement wurde gewürdigt: Elisabeth Ebneth bekam von Kardinal Reinhard Marx die Korbiniansmedaille überreicht.
  • Nicole Sutherland
    vonNicole Sutherland
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Die 84-jährige Elisabeth Ebneth aus Obertaufkirchen schaut in erster Linie, dass es anderen gut geht. Sie hat immer ein offenes Ohr für Benachteiligte und Hilfsbedürftige. In der Vergangenheit zeigte sie viel Solidarität für Arme und Notleidende. Dafür wurde sie von Kardinal Reinhard Marx geehrt.

Obertaufkirchen – Ausgezeichnet mit der Korbiniansmedaille wurde Elisabeth Ebneth (84) für die viele Zeit, die sie ehrenamtlich eingebracht hat. Feierlich überreicht wurde ihr die Korbiniansmedaille von Kardinal Reinhard Marx in Freising.

Elisabeth Ebneth hat immer ein großes Herz und ein offenes Ohr für Benachteiligte und Hilfsbedürftige. In der Vergangenheit zeigte sie viel Solidarität für Arme und Notleidende.

81-Jährige stammt aus Aßling

Geboren wurde sie als Elisabeth Wörndl in Aßling. Später, als sie verheiratet war, zog sie nach München in die Pfarrei Berg am Laim. Dort war sie ab 1968 ein aktives Mitglied der Pfarrei. Anfang 1970 nahm sie einen Buben auf, wegen eines Todesfalles in der Familie.

Mitte 1970 nahm sie einen weiteren Buben auf, da seine Mutter ins Krankenhaus musste. Elisabeth Ebneth war bis 1989 Wohnviertelhelferin in Berg am Laim. Außerdem organisierte sie Feste für den Familienkreis und übernahm acht Mal als Firmhelferin eine Gruppe. Sie war zehn Jahre im Pfarrgemeinderat und setzte sich für die Projektarbeit Afrikahilfe stark ein. Auch sammelte Elisabeth Ebneth 15 Jahre für die Caritas.

Auch in Obertaufkirchen weiter aktiv

Dies und die Afrikahilfe behielt sie bei, als sie 1989 nach Obertaufkirchen zog. Hier sammelte sie immer wieder Kleidung für Rumänien und spendete dafür auch Geldbeträge als Transportkostenzuschuss. Im Pfarrgemeinderat war sie von 2002 bis 2010. Sie engagierte sich vor allem in der Seniorenarbeit und war bei den Festen aktiv und hilfsbereit. Als Leiterin der monatlichen Seniorennachmittage kümmerte sie sich 16 Jahre um Vorträge oder Beiträge und sorgte für das leibliche Wohl der Senioren.

Unermüdlicher Einsatz für Hilfsbedürftige

Sie war von 2001 bis 2009 Wortgottesdienstleiterin und 15 Jahre Kommunionshelferin in der Pfarrei Obertaufkirchen. Für eine Sternsingergruppe kochte und spendierte sie über 20 Jahre das Mittagessen. Vier Jahre half sie beim Palmbuschenbinden den Ministranten, gab wertvolle Tipps und spendete oft den Buchs.

Für Kräuterbüschl spendete sie auch die Kräuter und half lange mit. Sie strickte und nähte für den Adventsmarkt und spendete dann das Geld für Bedürftige. Bis heute kümmert sie sich beständig um einige der Asylsuchenden in der Gemeinde.

Von 2002 bis heute besucht sie regelmäßig mindestens zehn alleinstehende Personen und trifft sich am Elisabethtag mit anderen Elisabeths und bewirtet sie bei sich zu Hause. Elisabeth Ebneth setzt sich stets für den Einkauf unter sozialen und fairen Bedingungen ein, zum Beispiel mit dem Kauf von fair gehandeltem Kaffee, bei landwirtschaftlichen Betrieben mit naturnaher Wirtschaftsweise oder dem Einkauf in einer Behindertenwerkstätte.

Großes soziales Engagement

Regionaler Einkauf ist ihr ebenfalls wichtig. Außerdem unterstützt sie mehrere wohltätige Organisationen, wie die Christoffel-Blindenmission, Ärzte ohne Grenzen oder Tierheime.

Bestätigt hat dieses außerordentlich soziale Engagement von Elisabeth Ebneth auch Pfarrer Jozo Karlic; und am Sonntag in der Messe dankte er ihr für ihren unermüdlichen Einsatz in der Pfarrei Obertaufkirchen. Er wünschte sich zudem, dass auch weiterhin viele Personen in der Pfarrei und im Pfarrverband da sind, um ehrenamtliche Arbeit zu übernehmen.

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