Drei Enkel halten das Paar auf Trab

Bürgermeister Alfons Mittermaier (links) besuchte die „Oberwallner-Leut“ und überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde, verbunden mit einem Geschenkkorb.
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Bürgermeister Alfons Mittermaier (links) besuchte die „Oberwallner-Leut“ und überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde, verbunden mit einem Geschenkkorb.

Taufkirchen – „Wo is denn eigentlich de Zeit hikemma?“, fragt sich das Jubelpaar an seinem besonderen Ehrentag.

Vor 50 Jahren holte sich der Wallner Hans seine Resi in den Unterwald. Sie heirateten standesamtlich in Engelsberg und kirchlich in Taufkirchen. Beim Oberwallner erblickte Hans Reiter am 22. Februar 1940 das Licht der Welt und wuchs dort mit einem Bruder und einer Schwester auf. Bereits in den letzten Schuljahren wurde er in der elterlichen Landwirtschaft gebraucht, weil sein Vater nach einem Unfall lange Zeit im Krankenhaus verbringen musste. Für die Arbeit als späterer Bauer holte er sich auch in der Winterschule das wichtige Wissen. Seine große Liebe lernte er bei einer Tanzveranstaltung kennen, seitdem sind über 50 Jahre vergangen. Resi, eine geborene Reichthalhammer, vom Oberauer in Maisenberg stammend, kam am 10. Mai 1949 zur Welt und wuchs mit vier Brüdern auf. Auch sie war, wie es zu dieser Zeit üblich war, in der elterlichen Landwirtschaft beschäftigt.

Nach ihrer Hochzeit im Juli 1970 wurde der Wallnerhof ihre zweite Heimat. Im Jahr 1979 holten sie den Neffen Stefan als Baby zu sich und das Familienglück war komplett. Gemeinsam wurde die Landwirtschaft betrieben bis zur Übergabe an Sohn Stefan, der im Kindesalter adoptiert wurde. Jetzt sind die drei Enkel Theresa, Felix und Luis der ganze Stolz der Großeltern, und die drei lassen auch keine Langeweile aufkommen, berichten Oma und Opa stolz. „Für mich gibt’s immer noch Arbeit rund ums Haus und auch bei Holzarbeiten“, meint der Jubilar, währenddessen seine Frau den Haushalt versorgt und sich gerne zum Lesen zurückzieht.

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