San mia so dreckad?

Zwoa guade Freund ham se nach Wochan wieda droffa und san zum Schmatzn kemma.

Sie san vabotena Weise auf da Hausbank gsessn und ham a Hoibe aufgmacht. 1,50 Meter Abstand hams eighoidn, nua des mid da Maskn hod a so ned highaud, weil des war mid dem Flaschl Bier ned ganga und an Reißvaschluss zum Dringa hod de Maskn ned ghabd.

Sie san dann auf de Corona-Gaudi kemma und ham festgstoid, dass bei dera Gaudi ums varrecka koa End hergehd. „Du konnsd in dem Landkreis Muidorf jeda Frau von Haag bis Polling fragn, was sie de letztn Wochan gmachd hod und werst imma de gleiche Antwort kriagn: I hobs Haus oda de Wohnung putzt“, vozoid da oane Freind. „Ich hob dahoam mei beste Ehefrau von Olle gfragd, wia de Putzarei o‘ganga is, ob mia so dreckad san, dass des iatz brauchd. Frag mi ned, wia giftig mei Frau worn is. Widerworte san bei dera Putzarei ned guad o’kemma. I vasteh übahaupt nix und soid mi in den Gartn schleicha, weil i beim Putzn nua an Weg umgeh“, sagd da andane Freind. „Des nämliche is mia ah passierd. Mei Tante Hilde häd an innan Reichsparteidog gfeierd, wenn sie de Putzarei no dalebt häd, weil dera war da Frühjahrsputz sowas von heilig, dass da Sau graust“, stoid da Freind fest.

Wias de Hoibe ausdrunga ham, sans ins Sinniern kemma: „In an so an sauban Landkreis wia in Muidorf derfan mia iatz wohna. Des is schee, dass mia des no dalebt ham. So is Corona do fia was guad“, hams bilanzierd.

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