UMFRAGE

Die Sehnsucht nach dem Alltagsleben

Namerina Bohun (72)
            
            
              Rentnerin
            
            Mühldorf
            
              
            
            Die kleinen Kneipen und die Restaurants tun mir wirklich sehr leid. Die Wirte haben Lebensmittel eingekauft, um sie ihren Gästen zu verkaufen. Am schlimmsten ist es, wenn die jungen Leute zu Hause gemeinsame Partys veranstalten – erst feiern und dann zur Oma gehen. Das geht nicht. Ich glaube, dass es in Kindertagesstätten, Kindergärten und Schulen nicht so viele Ansteckungen gibt.
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Namerina Bohun (72) Rentnerin Mühldorf Die kleinen Kneipen und die Restaurants tun mir wirklich sehr leid. Die Wirte haben Lebensmittel eingekauft, um sie ihren Gästen zu verkaufen. Am schlimmsten ist es, wenn die jungen Leute zu Hause gemeinsame Partys veranstalten – erst feiern und dann zur Oma gehen. Das geht nicht. Ich glaube, dass es in Kindertagesstätten, Kindergärten und Schulen nicht so viele Ansteckungen gibt.

Gaststätten, Kino, Turnhallen geschlossen: Ab Montag gelten für vier Wochen strengere Ausgangsbeschränkungen.

Damit soll die zweite Welle der Corona-Pandemie gebrochen werden. Trotz der massiven Einschränkungen befürworten Passanten auf dem Mühldorfer Stadtplatz die Maßnahmen und hoffen auf eine Rückkehr des Alltagslebens. Und sie fordern Hilfe für die besonders Betroffenen. hra

William Moser (19) Schneider Garching Die neuen Beschränkungen sind wirklich notwendig, damit Corona endlich aufhört. Ich glaube, dass die Pandemie mit dieser Maßnahme tatsächlich zu Ende geht. Es bringt auch nichts, sich vor den Einschränkungen zu drücken, sonst hört Corona niemals auf. Ich denke, am besten wäre es, für vier Monate alles zu schließen – das geht aber aus wirtschaftlichen Gründen nicht.
Manfred Klauss (74) Rentner Emmerting Die neuen Beschränkungen gegen Corona für die nächsten Wochen sind deshalb wichtig, weil die Ansteckung sehr dynamisch ist und sich rasch ausbreitet. Ich hoffe, dass sich alle Menschen an die Regeln halten, dann kann man davon ausgehen, dass sich die Lage bis Dezember bessert. Es wäre schön, wenn wir wieder das gewohnte Alltagsleben führen könnten, so wie früher.
Silvia Langlechner (28) Hausfrau und Mutter Peterskirchen Ich finde, dass etwas getan werden muss. Für die Gastronomie ist es schade. Die Wirte haben so viel investiert, und in den Gasthäusern könnte man den Abstand einhalten. Unsinn ist es, wenn man einerseits zu Hause bleiben soll und andererseits die Geschäfte geöffnet haben. Wenigstens sind die Schulen offen, denn das Homeschooling funktionierte beim ersten Mal nicht so gut. Rath

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