Der Landkreis Mühldorf setztauf Verstärkerbusse

Mühldorf. – Nach den Erfahrungen in den ersten Schulmonaten des vergangenen Jahres und nach Rückmeldung der Schulen und der Verkehrsunternehmen sind bei der Schülerbeförderung im Landkreis keine überfüllten Busse zu erwarten.

Wie es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes in Mühldorf heißt, habe der Landkreis mit den Busunternehmen vereinbart, dass die Fahrer in den ersten Schultagen die Auslastung ihrer Fahrzeuge überwachen und unmittelbar an das Landratsamt melden. Werden 70 Prozent der maximalen Kapazität eines Busses erreicht, werden schnellstmöglich Verstärkerbusse eingesetzt. Dieses Vorgehen hat der Landkreis in Abstimmung mit weiteren Landkreisen in der Region entschieden.

Wie es in dem Schreiben aus dem Landratsamt weiter heißt, sei die erste Schulwoche erfahrungsgemäß nicht repräsentativ für die Auslastung der Busse im Schuljahr. „Zusätzlich wird das Landratsamt daher ab kommender Woche eigene Kontrollen an den Bushaltestellen durchführen. Damit soll sichergestellt sein, dass Verstärkerbusse zielgerichtet und schnell da zum Einsatz kommen, wo dringend Bedarf besteht.“

Hintergrund ist die Ankündigung der Bayerischen Staatsregierung, dass der Freistaat die Landkreise und Kommunen durch die Finanzierung von Verstärkerbussen unterstützt. Nach Aussagen der Verkehrsunternehmen versuchen die Busunternehmen aktuell alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um die derzeit begrenzten Kapazitäten an zusätzlichen Bussen und Personal in Oberbayern zu erhöhen.

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