De Schmaizla geht schee langsam aus!

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De Corona-Pandemie trifft Leid, da mechst ned glam, dass de was drucka kannt.

A Muidorfa marschiert mit schware Sorgnfoidn diaf zammagstauchd durch den Muidorfa Stodplatz. Da Schmai gehd aus, und er woas ums Varrecka ned, wia er auf a neue Pris kemma ko. 45 Jahr gschnupft und iatz gehd da Nostand oh. Da Haufa im Schmai-Schachdal werd imma kleana und nix, aba gor nix zum Auffoin is da. „Ois zwecks dera Corona-Gaudi“, hod er vor sich hi grantelt.

In seina Not ruafd a bei da Schmai-Firma in Landshut oh. A gschmatziges Telefon-Deandl hörd se de Not des Muidorfa oh. Er vazoid, dass er seid 45 Jahr des schnupft, was sie herstoin. Imma war er zfriedn und da Schmai war von hoha Qualität. Obs eahm ned an Schmai schicka kanntn und er dad de Rechnung übaweisn. Auf Ehr und Seligkeid hod er gschworn, dass de Rechnung ganz schnoi zoid werd, und er koane Fisematenten ned macha dadad. „Des macha ma ned“, is aus dem Telefon retour kemma. „Ja, soid in Muidorf am Stodplatz des Schaufensda von mein Schmaizlageschäfd eihaun, damit i auf mei Doppearoma kim“, hod er gfrgad. Da hods na dann in den Vatrieb vabundn. Da Vatriebs-Dame hod er des Nämliche vazoid, was er an Telefon-Deandl scho vazoid hod. De war a bissal gschmeidiga und hod vaständnisvoll zuaghörd. „Soid i olle 14 Nothoifa o‘ruafa, damit i auf mein Schmai kimm“, hod er gsagd. Do de vom Vatrieb hod gwussd, wia ma mid langjährige Kundn umgehd. „I schick eahna a Packal Doppearoma und der gehd aufs Haus“, hods gsagd. Da is eahm ganz warm uns Herz worn. An Schmai, umasonsd aus Landshut, da Notstand hod a End, und des Schaufensda beim Preisinga bleibt ganz.

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