Damit Polling nicht auf dem Trockenen sitzt

Polling – In seiner letzten Sitzung des Jahres entschied der Gemeinderat einstimmig, ein Ingenieurbüro zu beauftragen, um die Möglichkeit einer Verbundleitung zwischen den Gemeinden Polling und Oberneukirchen zu prüfen.

Vorangegangen war ein Antrag von Oberneukirchens Bürgermeisterin Anna Meier. Das Problem, das Oberneukirchen mit austrocknenden Brunnen habe, sei zwar in Polling noch nicht spürbar, könne aber durchaus auch hier einmal Thema werden, wie Bürgermeister Lorenz Kronberger erklärte: „Messungen haben ergeben, dass bei uns in Polling der Pegel des Grundwassers innerhalb eines Jahres um 16 Zentimeter gesunken ist. Schuld daran ist die unzureichende Wasserneubildung“, so Kronberger, der darauf verwies, dass eine Verbundleitung für beide Seiten von Nutzen sei. Seiner Meinung nach sei es Zeit, zumindest die Möglichkeit prüfen zu lassen, um hier auch entsprechende Zahlen zu erhalten. „Denn jetzt“, so der Bürgermeister weiter, „gibt es dafür auch noch Fördergelder, allerdings läuft die Bezuschussung nur noch bis Ende 2021“. So sahen es auch die Gemeinderäte und votierten einstimmig, den Bau einer Verbindungsleitung mit der Taufkirchner Gruppe, zu der Oberneukirchen gehört, prüfen zu lassen. wag

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