Damit Fische im Inn besser laichen können

Der Bagger im Inn, fotograifiert von Leserreporter Rudolf Mayer aus Mühldorf, sorgt für bessere Laichbedingungen für Fische. mayer

Wasserwirtschaftsamt untersucht zusammen mit der Uni Stuttgart die Lebensverhältnisse für Fische im Inn zwischen Jettenbach und Töging. Derzeit baut das Amt bei Mühldorf Laichplätze.

Mühldorf – Mal wieder steht ein Bagger bei Mühldorf im Inn, doch diesmal geht nicht um das Flussbett. Hintergrund ist vielmehr eine Studie der Uniiversität Salzburg , die zusammen mit dem Wasserwirtschaftsamt bessere Laichbedingungen für Fische entwickeln will. Das teilte das Wasserwirtschaftsamt jetzt auf Anfrage mit. Die „Studie zum Laichplatz- und Sedimentmanagement des Inns“, soll Maßnahmen für ein optimiertes und nachhaltiges Managementkonzept für die Schaffung und den Erhalt von Laichplätzen“bringen, das vor allem Fischen zugute kommt, die im Kies ihre Eier legen, erklärt Abteilungsleiter Michael Holzmann. Dazu seien bereits im Dezember ausgewählte Bereiche des Flussbetts zwischen Jettenbach und Töging analysiert worden.

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Derzeit führt das Wasserwirschaftsamt an vier Stellen im Inn Maßnahmen durch, die bessere Laichplätze schaffen sollen, unter anderem an der Innlände bei Mühldorf. „Bereiche der Kiesbank sind hier stark verfestigt. Diese werden aktuell aufgelockert und teilweise umgelagert, sodass Fische diesen Bereich wieder als Laichplatz annehmen“, betont Holzmann. hon

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