Corona: Stiftung Ecksberg schließt Pforten für Besucher

Ecksberg – Die Ecksberger Werkstätten haben ihren Betrieb bis Sonntag, 19.

April, eingestellt. Das teilte Vorstand Dr. Alexander Skiba jetzt mit. Er beruft sich auf eine Allgemeinverfügung des Gesundheitsministeriums, nach der Behinderteneinrichtungen ihren Regelbetrieb für diesen Zeitraum einstellen sollen. Der Vorstand der Stiftung Ecksberg begrüßt mit Blick auf den dadurch verbesserten Schutz der Gesundheit diese Entscheidung, denn Vorbeugung sei derzeit das beste Rezept. Da in den Einrichtungen der Stiftung Ecksberg aktuell weder ein Verdachtsfall noch ein bestätigter Fall einer Ansteckung mit COVID-19 gegeben ist, werde nach dem Prinzip der Vorsorge gehandelt.

Die Stiftung Ecksberg hat die Schließung des Regelbetriebs der Ecksberger Werkstätten und Förderstätten umgesetzt. Werkstattbeschäftigte und Förderstättengänger, die in den Wohneinrichtungen der Stiftung Ecksberg leben, werden durchgehend von diesen betreut. Für Werkstattbeschäftigte und Förderstättengänger, die nicht in den Wohneinrichtungen der Stiftung Ecksberg leben, wird, soweit erforderlich, eine Notbetreuung angeboten.

Um die Aufrechterhaltung wichtiger Dienstleistungsbereiche der Werkstätten zu gewährleisten, werden Wäscherei und Küche, trotz der Schließung, von nicht behinderten Fachkräften fortgeführt. Der Hofverkauf im Hofladen der Ecksberger Gärtnerei ist ausgesetzt.

So lange die Wochenmärkte in Waldkraiburg und Mühldorf geöffnet bleiben, werde dort jedoch der Verkauf des üblichen Warensortiments am Freitag in Mühldorf und am Samstag in Waldkraiburg fortgesetzt. Die öffentliche Nutzung des Hallenbads und der Turnhalle sowie der Kegelbahn in Ecksberg sind nicht möglich.

Skiba weist ausdrücklich darauf hin, dass niemand das Gelände betreten darf, der nicht in Ecksberg lebt oder arbeitet. re

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