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„Corona – damit muss man jetzt leben“

Annemarie Spandl, 83,RentnerinMühldorf Ich bin wegen meines Herzens in Behandlung und leide unter Atemnot. Weil der Arzt sagt, dass ich ein Problemfall wäre, bin ich vorsichtiger geworden. Jetzt kauft unser Schwiegersohn für uns ein. Einsam bin ich nicht, ich habe meinen Mann, der ist schon 87, und meine Tochter, die jeden Tag kommt. Die Nachbarn sieht man aber gar nicht mehr, die haben sich auch zurückgezogen. Damit muss man jetzt leben. Das ist eine gefährliche Krankheit. Aber vielleicht führt sie dazu, dass die Leute wieder zufriedener werden. Angst zu sterben, habe ich nicht. Irgendwann muss es sein, dass wir gehen. Wenn es jetzt ist, dann ist es eben jetzt. Wir können ja nicht 200 Jahre leben. Der liebe Gott wird mich schon holen. Und wenn er mich noch nicht will, dann bleibe ich noch ein bisschen. “ honX

Corona geht alle an, jeder kann sich infizieren und daran schwer erkranken oder sterben.

Auch Jüngere. Besonders gefährdet aber sind alte oder kranke Menschen. Vier von ihnen schildern, wie sie mit der Bedrohung umgehen.

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