Corona belastet den Haushalt

Ampfing – Die Gemeinde Ampfing hat im Haupt- und Finanzausschuss über den Haushaltsentwurf beraten.

Wie zu erwarten, ist der Haushalt negativ von der Corona-Krise beeinflusst.

Der Haushaltsentwurf sieht einen Verwaltungshaushalt in Höhe von 16 249 818 Euro vor, während sich der Vermögenshaushalt auf 7 524 650 Euro beläuft. Somit beträgt das Gesamtvolumen 23 774 468 Euro.

Kämmerer Thomas Hell erläuterte die Eckpunkte des Haushalts, der negativ von der Corona-Pandemie beeinflusst ist. Mit erheblichen Minusbeträgen sei, so Hell, vor allem bei der Gewerbesteuer sowie bei der Beteiligung an Einkommen- und Umsatzsteuer zu rechnen. Um dieses Minus abzufedern, müsse ein Kredit in Höhe von einer Million Euro aufgenommen werden.

In der sich anschließenden Diskussion wollte An drea Weiner (Bündnis 90/Die Grünen) wissen, ob die Wohnungen in der Robert-Bosch-Straße und im Feuerwehrhaus vermietet seien, was laut Thomas Hell bei beiden Wohnungen nicht der Fall ist. Bürgermeister Josef Grundner (CSU) ergänzte hierzu, dass die Wohnung im Feuerwehrhaus nicht mehr vermietet werden soll, sondern stattdessen als Büro für den Bauhof genützt werde. Eine weitere Anfrage von Andrea Weiner betraf den Putenschlachthof VTE. Die Gemeinderätin wollte wissen, wie viele Firmenmitarbeiter in der Münchner Straße 73 untergebracht sind.

Thomas Hell versicherte, dass diesbezüglich die behördlichen Vorgaben eingehalten und regelmäßig überprüft werden. Bürgermeister Josef Grundner informierte das Gremium in dieser Hinsicht zusätzlich, dass anlässlich der Corona-Tests im Schlachthof auch die Unterkunftssituation kontrolliert wurde.

Die Ausschussmitglieder waren einstimmig für den Entwurf des Haushalts. hra

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