Burghausen: Kinofestival kommt für drei Tage in die Region

Der Ticketvorverkauf für die dreitägige Veranstaltung „Neuer Heimatfilm unterwegs“ hat begonnen. In Altötting, Burghausen, Haag, Mühldorf, Trostberg und Wasserburg werden sechs auf Festivals preisgekrönte Filme gezeigt. Zusätzlich laden hochkarätige Gäste zum Gespräch ein.

Burghausen – Der Ticketvorverkauf für die dreitägige Veranstaltung „Neuer Heimatfilm unterwegs“ hat begonnen. In Altötting, Burghausen, Haag, Mühldorf, Trostberg und Wasserburg werden sechs auf Festivals preisgekrönte Filme gezeigt. Zusätzlich laden hochkarätige Gäste zum Gespräch über die Filme und das Thema „Heimat“ ein.

Tickets für alle Filme mit Gästegesprächen gibt es bei Inn-Salzach Ticket Online, bei der Inn-Salzach-Ticket Hotline unter Telefon 0 86 31/98 66 111 und in deren Mühldorfer Zentrale. Zusätzlich läuft der Verkauf Burghausen über das dortige Kulturbüro, für Mühldorf im Kino Hollywood am Inn, für Trostberg im Stadtkino und für Wasserburg im Kino Utopia. Bei Erwerb eines Kinotickets sind die Begleitveranstaltungen und Podiumsgespräche kostenlos.

Nichts ist besser geeignet als das Medium des „Neuen Heimatfilms“ mit einer Auswahl von Filmen aus aller Welt, um die Neugierde für andere Heimatbegriffe zu wecken und einen Dialog anzustoßen.

Der „Neue Heimatfilm unterwegs“ lädt die Menschen vor Ort und Filmemacher ein, Heimat aus wechselnden Perspektiven zu betrachten, gemeinsam Impulse zu setzen und die eigenen heimatlichen Räume zu erweitern, geistig wie räumlich.

Die Veranstaltung weist bereits auf das Film- und Kulturfestival „Biennale Bavaria International“ hin, das vom 21. bis 25. April stattfindet. Neben Filmen sind Installationen im öffentlichen Raum, Lesungen, Konzerte und DJ-Sets, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen sowie Workshops geplant, dazwischen immer wieder das Gespräch.

Der Austausch über die Vielfalt des Heimatbegriffs und die Suche nach Gemeinsamkeit bei allen Unterschieden stehen im Mittelpunkt. „Gemeinsamkeit“ ist das Stichwort zur Organisation der Veranstaltungen: Als erstes Festival jenseits eines Ballungsraumes haben sich zwei Landkreise und sechs Kommunen zusammengetan, um mit dem Verein „Internationales Festival des Neuen Heimatfilms“ und dem Kurator Joachim Kurz zu zeigen, wie in Gemeinschaftsarbeit etwas Großes entstehen kann.

Termine und Orte zu den Veranstaltungen

Freitag, 25. September, Mühldorf, Hollywood am Inn, 18 Uhr: „Landrauschen“ von Lisa Miller (D 2018, 101 Minuten, FSK 12). Im Anschluss folgt ein Gespräch zum Thema „Was ist Heimat für Dich?“ Zu Gast sind die Schauspielerin Johanna Bittenbinder und Alexandra Brandner, Gewinnerin des Deutschen Fernsehpreises.

Samstag, 26. September, Haag, JUZ, 10 und 12.30 Uhr: „Zu weit weg“, Kinderfilm von Sarah Winkenstette (D 2020, 88 Minuten, FSK 0).

Im Anschluss gibt es ein Publikumsgespräch zum Thema „Zugehörigkeit 4.0 Heimat kennt keine Nationalität“ mit Peter Syr und Vertretern von Schulen und Vereinen.

Samstag, 26. September, Burghausen, Ankersaal, 15 Uhr: „Ein verborgenes Leben“ von Terrence Malick (USA/D 2019, 177 Minuten, FSK 12). Um 14 Uhr schließt sich das Podiumsgespräch zum Thema „Unbequemes Erinnern – auch ein Stück Heimatgeschichte“ mit Moderator Peter Jungblut und Theologin Dr. Erna Putz, Dr. Andreas Schmoller. Leiter des Jägerstetter-Instituts in Linz, Historiker Florian Schwanninger und Bürgermeister Simon Sigl von der Gemeinde St. Radegund an.

Samstag, 26. September, Stadtkino Trostberg, 20 Uhr:„Die Szabo & Fitzthum-Trilogie“ von Albert Meisl (A 2017-2019, 73 Minuten, FSK unbekannt). Danach folgt ein Publikumsgespräch mit den Regisseuren Albert Meisl und Mark Gerstorfer, die beide aus dem Landkreis Altötting stammen und heute in Wien leben, sowie mit der aus dem Kosovo stammenden Rapperin „Dacid Go8lin“.

Sonntag, 27. September, Wasserburg, Kino Utopia, 11.30 Uhr: „Corpus Christi“ von Jan Komasa (PL 2019, 115 Minuten, FSK 12). Ab 10 Uhr folgt ein Heimatfrühschoppen mit Bürgermeister Michael Kölbl und Pfarrer Rainer Maria Schießler.

Sonntag, 27. September, Kultur + Kongress Forum Altötting, 15 Uhr: „Für Sama“ von Waad Al-Kateab und Edward Watts (GB/Syrien 2019, 95 Min, FSK 16). Beim Podiumsgespräch treffen sich Kabarettist und Orienthelfer Christian Springer und Najd Boshi aus Aleppo.

Das gesamte Programm und weitere Informationen gibt es im Internet unter www.biennale-bavaria.de.

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