Bürgermeister wieder hauptamtlich?

Polling – Folgt das Gremium dem Antrag von Gemeinderat Willi Skudlik (Freie Wähler), so bekommt die Gemeinde Polling wieder einen hauptamtlichen Bürgermeister.

Dahingehend lautet der von ihm gestellte Antrag, der im öffentlichen Teil auf der Oktobersitzung behandelt wird. Sollte diesem Antrag stattgegeben werden, wird die Rechtsstellung des Gemeindeoberhauptes, wie schon zu Zeiten der Bürgermeister Willi Liebl und Hans Schmidbauer, ab der neuen Wahlperiode in 2020 wieder hauptamtlich sein.

Skudlik begründet seinen Antrag mit den „stetig ansteigenden Anforderungen an das Bürgermeisteramt“, die dazu führen würden, dass die ehrenamtliche Ausübung dieses Amtes neben Beruf und Familie kaum mehr möglich sei. Als „Flächengemeinde“ habe Polling wesentlich höhere in frastrukturelle Anforderung als andere Gemeinden.

Um diese Anforderungen vollumfänglich zu meistern und um die Gemeinde für die Zukunft richtig aufzustellen, bedürfe es eines hauptamtlichen Bürgermeisters, schreibt Skudlik in seinem Antrag, der am Donnerstag, 17. Oktober, zur Abstimmung kommen wird. Damit einhergehend, wird bei einem positiven Entscheid eine Beschlussfassung für eine Änderungssatzung zu Paragraf 10 der Hauptsatzung erforderlich. Weitere Tagesordnungspunkte sind, neben der Genehmigung der Niederschrift der Sitzung vom 19. September und verschiedenen Bauanträgen, die Vorstellung des BayernNetzNatur-Projekts „Quellen, Bäche und Niedermoore im Raum Kraiburg/Polling“ mit Beschlussfassung über die Beteiligung am Verfahren, die Bestellung eines Wahlleiters und eines Stellvertreters für die Kommunalwahl 2020, sowie Anträge auf Straßensanierungen im Gemeindebereich.

Die Sitzung im Rathaus beginnt um 19.30 Uhr.

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