Bürgermeister bleibt Ehrenamt

Mettenheim – Auf der Oktober-Sitzung des Gemeinderates ging es auch um die künftige Rechtsstellung des Bürgermeisters, der nach Ansicht der Überparteilichen Wählergruppe (ÜWG) ab 1.

Mai 2020 hauptamtlich tätig sein soll.

Amtsinhaber Stefan Schalk (CSU) bestätigte, dass seine ehrenamtliche Arbeit ein „absoluter Vollzeit-Job“ und eine „gewaltige Herausforderung“ bedeute. Ein Kosten-Nutzen-Vergleich zwischen einem ehren- oder hauptamtlichen Bürgermeister bildete die Basis für eine rege Diskussion, die die ÜWG mit einem Antrag angestoßen hatte.

Wichtig war den Gemeinderäten ebenso wie der Verwaltung, was Marianne Lazarus, Leiterin des Bauamts, in folgende Worte fasste: „Wir brauchen einen Bürgermeister vor Ort, der Bürgeranliegen gleich und ohne lange Wege klären kann.“

Überzeugt zeigten sich die Gemeinderäte Hans Schaumeier, Thomas Stadler (beide CSU) und Hans Auer (SPD) davon, dass die Erfolge in der Kommunalpolitik nicht von der Rechtsstellung des Bürgermeisters abhingen, sondern von dessen Engagement.

Bei der nachfolgenden Abstimmung votierten neun Gemeinderäte gegen einen hauptamtlichen Bürgermeister und sechs dafür. Damit wird die 3500-Seelen-Gemeinde auch in der nächsten Amtsperiode von einem ehrenamtlichen Gemeindeoberhaupt „regiert“. kch

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