Bei den Bürgerfragen drehte sich vieles um das Thema Verkehr

Sepp Höpfinger
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Sepp Höpfinger

Heldenstein – Vor allem Fragen rund ums Thema Verkehr sprachen die Bürger an, die in der Bürgerversammlung das Wort ergriffen.

Matthias Müller mahnte an, dass manche Grundstückseigentümer den Streifen zwischen Grundstück und Straße nicht pflegen würden. Bürgermeister Helmut Kirmeier empfahl, die von der Gemeinde finanzierte Grüngutsammelstelle zu nutzen.

Peter Tinkelhoff bereitet die Querungshilfe im Ort Kopfzerbrechen, was die Sicherheit anbelangt. Er forderte, dass wenigstens weiße Streifen den Übergang besser sichtbar machen sollten. Ihm erwiderte der Bürgermeister, dass dies Landkreisangelegenheit sei. Die weiße Markierung wird aber kommen.

Arthur Grasse bemängelte, dass die Brücke von Küham in Richtung Autobahn keinen Geh- und Radweg besitze, sondern nur einen Sicherheitsstreifen. Der Bürgermeister antwortete, dass für diese Brücke der Landkreis zuständig sei und man dort nicht gehen dürfe.

Ludwig Weichselgartner sieht wegen der Kuppe am Hartinger Berg Gefahren bei der Ein- beziehungsweise Ausfahrt des neuen Supermarktes. Der Bürgermeister meinte dazu: Es sollte dort jeder, da die Einfahrt innerorts liege, 50 Kilometer in der Stunde fahren. Es wird auch sporadisch ein Geschwindigkeitsmessgerät aufgestellt.

Martin Brummer sprach die Schulbussituation in Lauterbach an. Die Schulbusse seien permanent überfüllt, Schulkinder müssten stehen. Kirmeier erwiderte, dass kein Schulkind das Recht auf einen Sitzplatz habe und es viele Stehplätze gäbe. Eventuell könne man die Schulbuslinien ändern. Den Hinweis eines Anwesenden, die Schulkinder könnten auch den Linienbus nehmen, konterte Brummer mit der Antwort, dass dieser bereits um 7 Uhr abfahre.

Bernhard Höpfinger beklagte, dass die Johannes-straße in Haigerloh dermaßen zugeparkt sei, dass ein großer Bulldog oder ein Feuerwehr-Lkw nicht durchkämen. Der Bürgermeister versprach, dass Schilder mit absolutem Halteverbot links und rechts aufgestellt werden würden. Diese Schilder seien bereits bestellt.

Sepp Höpfinger teilte mit, dass die Straße unter einer Brücke bei Weidenbach mit 3,20 Metern nicht breit genug für Bulldogs sei. Kirmeier hielt ihm entgegen, dass eine Verbreiterung die Gemeinde zwei Millionen Euro kosten würde. hra

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