Buchbacher Sprachrohre für Teile der Bevölkerung

Sie sollen die Verbindungsstücke und die Sprachrohre für bestimmte Teile der Bevölkerung sein; die Rede ist von den Referenten und Beauftragten der Marktgemeinde. Sie werden zu Beginn jeder neuen Wahlperiode gewählt und sollen im Marktgemeinderat auch die Interessen der einzelnen Gruppen vertreten.

Buchbach – Dabei müssen es aber keine Marktgemeinderäte sein, die für diese Aufgaben gewählt werden. In der Marktgemeinde gibt es sieben Beauftragte, in der Juni-Sitzung des Marktgemeinderates konnten noch nicht alle Positionen besetzt werden.

Betreuer hilft

Bisher war Willi Fischer Betreuungsrat. Diese Position soll verlängerter Arm der Betreuungsstelle des Landratsamtes sein, führte Bürgermeister Thomas Einwang aus. Die Betreuungsstelle wiederum kümmert sich darum, dass hilfebedürftige Personen ein rechtlicher Betreuer zur Seite gestellt wird. Hilfebedürftige Personen sind Erwachsene, die aufgrund einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr selbst regeln können. Sie werden von einem Betreuer vertreten. Neu-Marktgemeinderat Joachim Schöngut (Grüne/Unabhängige) erklärte sich bereit, diese Position zu übernehmen.

Vertagt werden musste die Suche nach einem Behindertenbeauftragten. Hier fand sich aus den Reihen des Marktgemeinderates niemand, allerdings schlug Joachim Schöngut vor, diese Position mit einem Externen zu besetzen; und zwar aus den Reihen der Lebensgemeinschaft Höhenberg. Er habe bereits vorgefühlt und dort könne man sich vorstellen, diese Position zu übernehmen. Klar müsse aber sein, dass der Behindertenbeauftragte Ansprechpartner für alle Behinderten aus dem Bereich der Marktgemeinde sein muss, machte Bürgermeister Einwang klar. Nach diversen Gesprächen sagte Joachim Schöngut bei der Juli-Sitzung des Marktgemeinderates, dass Martina Rachl dieses Amt übernehmen würde.

Zwei Stimmen für die Familien

Familienbeauftragte war bisher Monika Winter-Ganser, die allerdings nicht mehr im Marktgemeinderat aktiv ist. Hier sollte Bürgermeister Einwang vorfühlen, ob sie dieses Amt weiter ausüben möchte, und sie hat signalisiert, dass sie sich das vorstellen kann. Dabei möchte sie von Anna Brand unterstützt werden.

Neuer Seniorenbeauftragter ist Hans Wagner, der von Manfred Kroha (CSU/FWB) vorgeschlagen wurde. Das Amt des Jugendbeauftragten haben sich bisher Ingrid Schimanski und Anton Bauer junior geteilt. Beide sitzen nicht mehr im Marktgemeinderat. Bauer hat sich bereiterklärt, weiterzumachen. Er wird dann von Rudi Feckl unterstützt.

Kulturreferent wurde nicht gefunden

Noch keine Lösung wurde bei der Besetzung des Kulturreferenten gefunden. Dieses Amt hatte bisher Klaus Falk ausgeübt. Der wird sich allerdings in Zukunft um die Belange der Volkshochschule Schwindegg-Buchbach-Obertaufkirchen kümmern, da Erhard Rabenseifner aufgehört hat.

Alle Beauftragten und Referenten wurden einstimmig gewählt. hsc

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