Buchbacher Schule wird digitaler

Bürgermeister Thomas Einwang mit der Schulleitung Dr. Simon Dörr und Markus Mayerhöfer (von links) vor Teilen der angelieferten neuen Möbel in der Aula.
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Bürgermeister Thomas Einwang mit der Schulleitung Dr. Simon Dörr und Markus Mayerhöfer (von links) vor Teilen der angelieferten neuen Möbel in der Aula.

Mit Beginn der Ferien kehrt in der Buchbacher Grund- und Mittelschule keine Ruhe ein. Gefordert ist in nächster Zeit Hausmeister Richard Fischer, der den Austausch der Schulmöbel organisiert und überwacht. Die Grundschule und Offene Ganztagsschule (OGTS) erhält eine neue Möbel sowie IT-Ausstattung.

Buchbach – Mit Beginn der Ferien kehrt in derBuchbacher Grund- und Mittelschule keine Ruhe ein. Gefordert ist in nächster Zeit ihr Hausmeister Richard Fischer, der den gesamten Austausch der Schulmöbel organisiert und überwacht.

Die Grundschule und Offene Ganztagsschule (OGTS) erhält eine komplett neue Möblierung, dabei werden alle Tische der Mittelschule ausgetauscht und neue Hausaufgabenräume einschließlich eines „Chillraumes“ mit Couch und Kicker in der OGTS eingerichtet. Die Möbel wurden inzwischen angeliefert und in den jeweiligen Klasszimmern mit den alten Schulmöbeln ausgetauscht. Diese werden teils, weil unbrauchbar, „verschrottet“ oder für eine weitere noch zu klärende Verwendung vorerst eingelagert.

Die Gemeinde zahlt das Mobiliar

Die Ausstattung mit den Möbeln wird durch den Markt Buchbach finanziert, so Bürgermeister Thomas Einwang. Er, wie auch die Schulleitung mit Dr. Simon Dörr und Markus Mayerhöfer sind sich einig, dass sich die Schüler, die einen Großteil ihrer Zeit in der Schule verbringen, wohlfühlen sollen, um auch ihr ganzes Potential abrufen zu können. Buchbach sei zwar bislang gut ausgestattet, gerade die Möbel sind inzwischen aber veraltet und auch nicht mehr zeitgemäß.

IT-Ausstattung ist nicht mehr zeitgemäß

Gleiches gilt auch für die IT-Ausstattung, die mit den schnellen Veränderungen nicht mehr mithalten kann. Aus diesem Grunde solle auch sie auf Vordermann gebracht werden. Die Schule verfügt mittlerweile zwar über 21 Leih-Laptops, die im Falle einer erneuten Schulschließung an die Eltern, denen kein eigenes Gerät zur Verfügung steht, gegen Pfand, ausgeliehen werden können. Auch stehen zwei iPad-Koffer mittlerweile für die Arbeit in den Klassen zur Verfügung. Geplant ist allerdings kurzfristig die Anpassung und soweit notwendig auch die Erneuerung der IT der Schule, mit Server, PC-Raum, Laptopwägen, WLAN in allen Klassenzimmern und die Ausstattung aller Klassenräume mit digitalen Tafeln („Whiteboards“). Dies wird in nächster Zeit auch den Marktgemeinderat beschäftigen, der sich gerade nach den Erfahrungen in der Corona-Krise mit dem Homeschooling, dem wohl nicht verwehren wird.

Die Schulleitung mit dem gesamten Lehrerkollegium, so Dörr, stellt sich der Herausforderung der Digitalisierung – schon vor Corona – und wird mehr und mehr die neuen Medien in den Unterricht einfließen lassen.

Grundschüler lernen bald am Tablet

So werden in der Mittelschule zwei Laptopklassen gebildet werden und in der Grundschule wird zuerst eine Klasse verstärkt mit iPads im Unterricht arbeiten. Die soll dann Stück für Stück auf alle Klassen ausgeweitet werden. Die digitale Arbeit soll in Zukunft nicht mehr nur im Computerraum stattfinden, sondern wird mitten in den Unterricht hinein verlagert. So wird die Grund- und Mittelschule Buchbach fit für die Zukunft in ein neues, hoffentlich uneingeschränktes Schuljahr 2020/21 starten.

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