Buchbacher müssen in Marokko Benefiz-Rallye beenden

Buchbach/Casablanca – Von Grenzschließungen sind auch die beiden Buchbacher betroffen, die im Rahmen der „Dresden – Dakar – Banjul-Challenge“ an einer Rallye nach Gambia teilnehmen.

Noch am 13. März meldeten Stephan Bauer und Stefan Schöberl auf ihrer Facebook-Seite, dass sie gut vorankommen würden, „die Hälfte der Strecke haben wir bereits hinter uns!“ Dann aber, in Marokko angekommen, bereiteten den beiden Grenzschließungen Probleme. Das OVB hatte noch Kontakt zu ihnen, die beiden Rallyefahrer erklärten, dass sie Wege suchen würden, das Land zu verlassen.

Am Mittwoch dann aber die Mitteilung vom Veranstalter, dass die Rallye abgebrochen wurde. Die Deutsche Botschaft in Nouakchott/Mauretanien hatte den Veranstalter der Rallye und die Teilnehmer gebeten, dass sie in Marokko bleiben sollen und nicht die Grenze zu Mauretanien überschreiten sollen. Hintergrund: Alle Länder, auch der Senegal, machen die Grenzen dicht, und aus Marokko kommen die Teilnehmer besser raus als aus Mauretanien, wo ab sofort alle Flugverbindungen gestrichen wurden.

Selbst wenn es einzelne Teilnehmer noch über die Grenze nach Mauretanien schaffen sollten, würden sie laut mauretanischer Botschaft dort im Niemandsland für 14 Tage in Quarantäne genommen, unklar, unter welchen Bedingungen. Die Empfehlung, die auf der Internetseite des Rallye-Veranstalters abgedruckt wurde: Die Teilnehmer sollten in den Norden Marokkos zurückkehren. Von dort werde es vermutlich Evakuierungsflüge für gestrandete deutsche Urlauber geben, in Einzelfällen würde wohl auch die Fährverbindung nach Spanien wieder geöffnet werden.

Vom Veranstalter der Rallye heißt es: „Eigentlich wollten wir ab Mauretanien wieder berichten. Nun hat uns die Corona-Situation leider eingeholt.“

Alle Teams befänden sich mit ihren Fahrzeugen in Marokko auf dem Weg nach Ceuta und weiter nach Spanien und damit Europa. „Alle sind gesund und es geht uns gut!“ je

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