Buchbach: Nachruf auf Rudi Oberhuber

Rudi Oberhuber starb überraschend im Alter von 53 Jahren
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Rudi Oberhuber starb überraschend im Alter von 53 Jahren

Keiner wird gefragt, wann es ihm recht ist, Abschied zu nehmen, so Pfarrer Herbert Aneder bei der Trauerfeier für Rudi Oberhuber, der völlig unerwartet mit 53 Jahren gestorben ist. Rudi Oberhuber wurde am 4. Oktober 1966 den Eheleuten Aloisia und Georg Oberhuber geboren.

Buchbach – Er wuchs zusammen mit einer Schwester und einen Bruder in Buchbach-Ziegelstadel auf, besuchte die Volksschule in Buchbach, lernte zunächst Bäcker und war bis zu seinem Tod bei der Firma Dichtl in Buchbach als Steinmetz beschäftigt. Er war bei zahlreichen Ortsvereinen Mitglied, so als aktiver Feuerwehrmann, bei der KRK, dem TSV, dem MRSC, Fischereiverein, dem 60er-Fanclub. In seiner Jugend war er Ministrant und Sportschütze bei den Steeger Schützen. Er war ein heimatverbundener Mensch, der gerne im Garten war und auch kochte. Zudem kümmerte er sich liebevoll um seine Mutter Aloisia. Er hatte immer ein offenes Ohr für alle und half, wo er konnte.

In den Trauerreden blickten der Vorsitzende der Feuerwehr, Ludwig Mottinger, der KRK, Anton Maier, und auch Christoph Dichtl als Kollege und Freund, nochmals auf das Leben des Verstorbenen zurück, der stets als hilfsbereiter, sich nicht vordrängender Mensch in der Öffentlichkeit stand. So war er 1982 in die Feuerwehr eingetreten und 37 Jahre aktives Mitglied. Er war 15 Jahre Gerätewart und 12 Jahre in der Vorstandschaft. Dafür wurde er mit dem Feuerwehrehrenkreuz ausgezeichnet. Christoph Dichtl erinnerte, er habe schon mit Rudi Oberhuber ministriert und sich regelmäßig bei den Feuerwehrübungen getroffen.

Damals hatte er für die Steinmetzarbeit Feuer gefangen und war ab 1992 über 27 Jahre lang bei der Firma Dichtl beschäftigt. Er war eine wichtige Stütze und ein zuverlässiger Kollege, der durch seine ruhige, aber auch humorvolle Art gleichermaßen beliebt war. Charakteristisch für ihn war seine humorvoll-grantlerische Art. Sein Markenzeichen war seine Pünktlichkeit, auf ihn war immer Verlass, egal ob die Baustellen in Berlin, Hamburg, oder in der Gegend waren. So habe er bei vielen Kirchenrestaurierungen mitgewirkt und mehrere hundert Grabdenkmäler gesetzt. Er verliere in ihm nicht nur einen Mitarbeiter und Kollegen, sondern auch einen Freund.

Unter großer Anteilnahme fand Rudi Oberhuber unter den Klängen der Buchbacher Blasmusik auf dem Buchbacher Friedhof seine letzte Ruhestätte. ram

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