Buchbach: Nachruf auf Rosa Grübl

Buchbach – Im Alter von 92 Jahren starb Rosa Grübl nach einem erfüllten Leben.

Die Verstorbene wurde am 2. September 1927 den Schneider- und Mesnereheleuten Körbl geboren. Sie wuchs mit drei Schwestern auf, besuchte die Volksschule in Buchbach, wurde Haushälterin, arbeitete im Modehaus Rambold und als Bedienung im Gasthaus zur Post.

Im November 1949 heiratete sie Josef Grübl, die junge Familie bereicherten eine Tochter und zwei Söhne. In der Folge vergrößerte sich die Familie um acht Enkel und acht Urenkel.

Einen großen Schicksalsschlag musste Rosa Grübl durch den frühen Tod ihres Mannes im Mai 1972 ertragen, der im Alter von 42 Jahren, gerade in der Zeit des Hausbaues starb. Dies war ein Einschnitt in das Leben der Verstorbenen, den sie durch den Zusammenhalt ihrer Familie und unter großer Kraftanstrengung gemeistert hat. In diesen schwierigen Jahren machte sie oftmals Urlaub im Burgenland zur Weinlese, was ihr Leben in besonderer Weise prägte.

Rosa Grübl überwand diesen Schicksalsschlag auch durch ihre Freundlichkeit und ihren Humor. Sie erarbeitete sich gerade auch als Bedienung in den verschiedenen Gasthäusern in der Region Achtung und Anerkennung. Mit ihren Schwestern Anni und Lina war sie zu dieser Zeit eine regelrechte Bedienungs-Dynastie. Viele Erinnerungen an ihre Zeit als Bedienung wurden bei den zahlreichen Trauergästen wieder wachgerufen, vor allem durch das Burgenlandlied, das sie gerne anstimmte.

Dazu war sie immer, vor allem in den letzten 20 Jahren ein treuer Fan bei sämtlichen Spielen des TSV Buchbach und hat gerade bei Heimspielen im Sportheim bedient und es sauber gehalten. Sie besuchte gerne die Seniorennachmittage und hat auch dort mit ihrer fröhlichen Art zum Gelingen beigetragen. Die vergangenen sechs Jahre war sie krankheitsbedingt im Marienstift Dorfen, wo sie am 13. November starb.

Unter großer Anteilnahme ihrer großen Familie und zahlreichen Freunden wurde Rosa Grübl in Begleitung der Fahnenabordnung des TSV Buchbach und den Klängen der Buchbacher Blasmusik und zu Grabe getragen. ram

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