Buchbach: Gründungsjubiläum der Feuerwehr wird verschoben

Der improvisierte Festzug mit (von rechts) Michael Rabenseifner, Rudi Mottinger und dahinter Vorsitzender Ludwig Mottinger. Rampl

Am vergangenen Wochenende hätte Buchbach mit dem 150-jährigen Gründungsjubiläum seiner Feuerwehr den Höhepunkt des Jahres erlebt. Dies nahmen die Feuerwehrler samt Festausschuss und Jugendfeuerwehr zum Anlass, an die ausgefallene Feier zu erinnern, die bei dem sommerlichen Wetter sicher schön und unvergessen geworden wäre.

Buchbach – Auch wenn der vermeintliche Festtag am Vormittag etwas verregnet war, trafen sie sich am Feuerwehrhaus und organsierten einen improvisierten Festzug zur vorgesehenen Festwiese an der Schulstraße. Sie stellten sich zu einem Gruppenfoto auf und zogen zurück zum Feuerwehrhaus, wo sie bei einem kleinen Umtrunk dem ausgefallenen Fest nachtrauerten.

Bis ins letzte Detail hatte der Festausschuss die Feier durchorganisiert. Doch es kam alles anders: Die Corona-Pandemie stoppte sämtliche Großveranstaltungen und damit auch das Gründungsjubiläum. Die Verantwortlichen um Feuerwehrvorsitzenden Ludwig Mottinger, die sich mit der Feuerwehr dem Wohl und der Gesundheit der Bevölkerung verpflichtet haben, überlegten nicht lange und sagten die Feierlichkeiten schweren Herzens ab. Mit dem Auftritt der Kabarettistin Martina Schwarzmann hätte diese einen Höhepunkt erreicht.. Die Karten hierfür behalten aber weiterhin ihre Gültigkeit..

Denn ohne lange zu überlegen, organisierten sie das ausgefallene Fest sofort wieder für 2021 und konnten nahezu das gleiche Programm auf die Beine stellen. So findet ihr 150-jähriges Gründungsjubiläum nun von Freitag, 23. Juli, bis Dienstag, 27. Juli 2021, mit folgendem Programm statt: Am Freitag, 23. Juli, ist Wein- und Bierfest mit Homatwind und Oidhoiz. Am Samstag, 24. Juli dann das Oldtimertreffen und Sonntag, 25.Juli, ist Festsonntag; Am Montag, 26. Juli, findet das Kabarett mit Martina Schwarzmann statt und am Dienstag, 27. Juli, schließt das Gründungsfest mit Kesselfleischessen.

Jetzt hoffen die Verantwortlichen, dass die Menschen vernünftig bleiben, keine zweite Welle und weitere Wellen kommen und die Pandemie bis zur Festwoche im nächsten Jahr eingedämmt ist.

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