Buchbach: Außenbereich sorgt für Diskussion

Das Architekturbüro Aris aus Kraiburg hat den Neubau des Gebäudes Marktplatz 7 geplant, der derzeit auf Hochtouren läuft. Jetzt hat das Planungsbüro einen Entwurf für die Gestaltung des Außenbereiches vorgelegt, die vom Marktgemeinderat allerdings so nicht ohne Diskussion abgesegnet wurde.

Buchbach – Josef Anglhuber hatte Granitpflaster vorgeschlagen, das sich im Westen und Norden am vorherigen Bestand orientiert. Auch die Stellplätze sollen, wenn es nach Anglhuber geht, mit Granitpflaster belegt werden. Lediglich östlich de Stellplätze ist eine kleine Rasenfläche, wo eine Hainbuche gepflanzt werden soll. Der Zugangsbereich zum Kirchengrundstück sieht entlang der östlichen Grenze des Wohngebäudes ebenfalls eine rund zehn Quadratmeter große Rasenfläche vor. Auch hier soll der begehbare Teil mit Granitpflaster belegt werden.

Grundsätzlich regte Sonja Thalmeier (Grüne/Unabhängige) an, den Zugang barrierefrei zu gestalten. Karl-Heinz Kammerer meinte, eigentlich ist am Marktplatz der Zugang zu den meisten Häusern als „Gred“ ausgebildet. Die Gred ist der gepflasterte, meist leicht erhöhte Bereich vor den Hauseingängen. Kammerer sagte, dass dieser Bereich besser mit Ziegelpflaster belegt werden sollte.

Bedenken hatte diverse Marktgemeinderäte, ob der geplante Rasen dort überhaupt wächst. Man einigte sich darauf, auf diesen Flächen lieber kleinwüchsige Sträucher anzupflanzen. Auch der Standort für den Baum wurde kritisch gesehen. Der Marktgemeinderat verständigte sich darauf, den Baum auf der anderen Seite anzupflanzen, da man damit einen Stellplatz mehr gewinnen könnte. Die Verwaltung muss lediglich prüfen, ob an dieser Stelle aus verkehrsrechtlicher Warte die Sicht auf die Straße nicht beeinträchtigt wird. hsc

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