Brunhilde und Josef Mittermeier feiern ihre eiserne Hochzeit

Ein Prosit auf die „Eiserne“ mit Bürgermeister Lorenz Kronberger (links) und dem Jubelpaar Brunhilde und Josef Mittermeier. Wagner

Seit 60 Jahren ein Paar – Brunhilde und Josef Mittermeier feiern eiserne Hochzeit. Sie haben sich beim Tanzen kennengelernt. Das seltene Ehejubiläum der eisernen Hochzeit konnten jetzt Brunhilde und Josef Mittermeier aus der Nelkenstraße feiern.

Flossing – Nach der Vertreibung aus dem nördlichen Böhmerwald kam Brunhilde 1946 mit ihrer Mutter und ihrem Großvater in die Gemeinde Polling, wo sie zunächst in Utting, Zaun und Klugham Unterkunft und Arbeit hatten, ehe sie eine Wohnung in Flossing bezogen.

Josef wurde in Heisting, der ehemaligen Gemeinde Guttenburg, geboren und wuchs dort mit vier Geschwistern auf. Beide erlernten nach ihrer Schulzeit ihre Berufe; Josef wurde Bau- und Kunstschlosser und Brunhilde besuchte die Hauswirtschaftsschule.

Bei einer Tanzveranstaltung im Schützenhaus Mühldorf lernte sich das Jubelpaar kennen. Da passte es, dass sie den gleichen Heimweg hatten und so kam man sich näher. Aus dem Kennen wurde mehr und so läuteten am 6. Februar 1960 die Hochzeitsglocken, die standesamtliche Trauung – wie damals so üblich – erfolgte am Tag vorher, so dass der 5. Februar 1960 als Hochzeitstag gilt.

Im Herbst 1963 – zu dieser Zeit waren bereits die Töchter Jutta und Beate geboren – bezogen sie ihr Eigenheim in der Nelkenstraße, das sie mit viel Fleiß erbaut hatten. Vier Jahre später kam ihre dritte Tochter, Sabine, zur Welt. Heute, 60 Jahre nach der Hochzeit, freuen sich der „Sepp" und seine „Bruni“ über ihre sieben Enkel und vier Urenkel. Die Beiden genießen ihre Zeit mit ihren Hobbies: Rätselraten steht genau so hoch im Kurs, genauso wie das tägliche Lesen der Tageszeitung. Darüber hinaus gehört für ihn die Gartenarbeit und das Radfahren zum Alltag, während Brunhilde gerne strickt.

Zu ihrem Jubeltag gab es Glückwünsche von allen Seiten, vom Gratulationsschreiben des Ministerpräsidenten über den Landrat bis hin zu Bürgermeister Lorenz Kronberger, der die Glückwünsche der Gemeinde überbrachte. wag

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