BRK-Container mutiert zur Müllhalde

Gerhard Schüller
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Gerhard Schüller

Mühldorf. – Der Verkehr und die Belastungen der Anwohner beim zukünftigen Baugebiet an der Eichkapellenstraße prägten ein intensive Diskussion der Bürgerversammlung in der Alpenrose.

Gerhard Schüller: Beim BRK-Container entsteht eine Müllhalde, die den Anwohner ganz schön stinkt. Der Container soll weg oder es muss ausgeräumt werden. Rollatorfahrer und Kinder sehen stadteinwärts schlecht in die Töginger Unterführung, wenn sie die Straße Richtung Alpenrose oder Bushaltestelle überqueren wollen. Das ist gefährlich. Die Stadt sollte Hinweisschilder vor der Unterführung aufstellen.

Bürgermeisterin Marianne Zolner: Wir werden mit der BRK-Geshäftsführerin sprechen und nach einer Lösung suchen. Wir werden mit der Polizei und der zuständigen Abteilung im Haus uns das anschauen und dann eine Entscheidung treffen.

Claudia Hungerhuber: Wir befürchten, dass der Baustellenverkehr für das neue Baugebiet an der Eichkapellenstraße direkt durch die Siedlung und zu Behinderung und Lärm führt. Was will die Stadt dagegen machen?

Zollner: Wir haben an dieses Problem gedacht und sind uns mit dem Grundstückseigentümer einig, dass wir den Mittelfeldweg als Baustraße benützen können. Über diesen Weg wird der Baustellenverkehr führen. In den Verträgen mit den Baufirmen wird festgelegt, dass diese Straße zu benützen ist.

Annemarie Karly:Die Töginger Straße ist so zugeparkt, dass man Schwierigkeiten hat, den Berg raufzukommen und die Straße zu überqueren. Dazu kommt die schwarze Halle, die aussieht wie an Totenhaus.

Zollner: Wir werden uns die Situation in der Töginger Straße zusammen mit der Polizei anschauen und dann entscheiden, was zu machen ist. Die neue Landmaschinenhalle an der Berufsschule I ist Angelegenheit des Landkreises, da kann ich micht nicht einmischen.

Eleonore Neubauer: Mi gib´s übahaupt ned, denn koana find uns. Da Notarzt hod die Lärchenstraße, in der i wohn, ned gfundn, und is bis Töging gfahrn. Do kannt i sterm und koana find mi. Früher warn mia de Tögingerstraß. So gehhds ned weida.

Zollner: Wir werden das prüfen.

Neubauer: Na, ned prüfen, des habds scho a Moi gmachd und nix is andas worn.

Zollner: Sie haben mir einen Brief in der Angelegenheit geschrieben, der ist erst vor ein paar Tagen bei uns eingegangen. Ich rede mit meiner zuständigen Abteilung und komme dann auf Sie zu.

Monika Oberkobler:Im Neubaugebiet am Burgfried gibt es eine Tiefgarage, die zu klein für die großem Autos ist. Die parken alle auf der Straße. Kann die Stadt die keine Schilder aufstellen und das Parken verbieten?

Zollner: Auch da gibt es bei uns ganz konkrete Überlegungen. Die Funktion der Baustraße habe ich erläutert. Wir wollen auch die Situation an der Ahamer Straße verbessern. Da haben wir die ersten Schritte schon auf den Weg gebracht.

Für die Dimensionierung der Tiefgarage ist das Mühldorfer Landratsamt zuständig. Wir werden uns aber die Situation vor Ort anschauen und dann entscheiden, was zu machen ist.

Christine Wagner:Der geplante Neubau ist in unserer Siedlung zu groß. Was passiert jetzt?

Zollner: Wir haben das Bauvorhaben abgelehnt. Dem hat sich auch das Landratsamt angeschlossen. Der Bauherr muss eine neue kleinere Bauplanung vorlegen, um dann zu schauen, was möglich ist und was nicht.

Werner Rausch:Die Haltebalken auf dem neuen Radweg Richtung Eichfeld sind gefährlich. Kann diese Stadt diese nicht zurücknehmen und sicherer für die Radfahrer gestalten?

Zollner:Wir werden uns die Situation anschauen und dann entscheiden, was wir zusammen mit der Polizei für Verbesserungen anbringen können.

Manfred Lohr: Am Burgfried sollte ein Lebensmittler eröffen. Bisher ist nichts geschehen. Ist der abgesprungen oder kommt der noch? Wird die kleine Ortsumfahrung doch noch zur Baustraße?

Zollner: Der Lebensmittler hat alle Genehmigungen von uns und dem Landratsamt. Warum der noch nicht kommt, kann ich nicht sagen. Es gibt keine Hindernisse aus unserer Sicht. Dafür ist die Ostumfahrung nicht vorgesehen. Sie ist der erste Teil einer größeren Planung, die in die große Ostumfahrung münden soll.

Peter Abt: Ist bei der Ostumfahrung ein Geh- und Radweg bis zum Kanal vorgesehen?Zollner: Bisher ist ein Geh- und Radweg an dieser Straße vorgesehen.

Christian Lantenhammer:

Von den Seitenstraßen ist es sehr schwer in die Mößlinger Straße zu kommen. Kann die Stadt dort nicht Verkehrsspiegel anbringen.

Zollner: Ich sehe da kein Problem Spiegel anzubringen, wenn es der Verkehrssicherheit dient.

Edwin Hungerhuber:Mit dem neuen Baugebiet wird es rund um die Eichkapelle sehr eng.

Zollner: Wir haben einen Weg gefunden, dass die Kapelle frei steht und nicht eingeengt wird.DieFachleute haben uns das bestätigt.sb

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