Breitbandausbau geht weiter

Niederbergkirchen – Die bereits vom Niederbergkirchener Gemeinderat im November 2017 beschlossene zweite Ausbaustufe des Ausbaus von Höchstgeschwindigkeitsnetzen in Verbindung mit dem Programm „Höfebonus“ konnte nicht fortgeführt werden.

Der Grund: Bei der damaligen Marktlage war nicht zu erwarten, dass bei einer Ausschreibung Angebote eingegangen wären.

Jetzt hat das Planungsbüro IK-T Manstorfer und Hecht ermittelt, welche Kosten geschätzt für den Ausbau aller noch förderwürdigen Anwesen in der Gemeinde anfallen würden. Nach den Richtlinien sind alle Anwesen mit weniger als „30 Megabits im Download“ förderfähig. Am 5. Juni teilte das Büro mit, dass davon rund 60 Anwesen betroffen wären. Mit 30 000 Euro pro Anschluss müsste die Gemeinde mit rund 1,8 Millionen Euro rechnen. Allerdings: Mit dem zu erwartenden Höfebonus und dem Restbetrag aus dem ersten Verfahren hätte die Gemeinde nur 20 Prozent des Betrages, also 360 000 Euro, zu tragen.

Niederbergkirchens Bürgermeister Werner Biedermann (CSU) fand die Dringlichkeit des weiteren Breitbandausbaus auch in der Tatsache begründet, dass gerade das „Homeoffice“ bald eine bedeutende Rolle spielen wird. „Wenn wir diese Zuschüsse nicht nützen, dann wir es später teurer und die Zukunft ist sonst weg.“ Der Gemeinderat beauftragte daraufhin den ersten Bürgermeister einstimmig, das Förderverfahren auf der Grundlage der Ausarbeitung der Ingenieurbüros vom 5. Juni voranzubringen. nz

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