Brandserie bei Pürten – 500000 Euro Schaden nach Feuer im Gasthaus Genossenschaft

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Zahlreiche große Brände forderten im vergangenen Jahr die Feuerwehren im Landkreis.

Gleich zu Beginn des Jahres ein trauriger Einsatz in Kraiburg. Bei einem Zimmerbrand ist ein 68-Jähriger Mann ums Leben gekommen. Feuerwehrleute, ausgerüstet mit Atemschutz, fanden den Mann leblos im Hausflur und brachten ihn ins Freie. Für den Mann kam aber leider jede Hilfe zu spät. Nicht weit von Kraiburg weg ereignen sich im Laufe des Jahres mehrere Brände. An Zufälle glaubt nach den Bränden in und um Pürten die Polizei längst nicht mehr. Innerhalb von sechs Monaten kommt es zu sechs Brandereignissen. Ende März geht eine landwirtschaftliche Scheune in Flammen aus, der Schaden liegt bei 200 000 Euro. Im April brennen ein Holzschuppen und ein Gartenhäuschen, der Schaden liegt jeweils bei rund 10 000 Euro. Ende September geht in Pürten ein zweiter landwirtschaftlicher Unterstand in Flammen auf. Der Schaden liegt bei rund 40 000 Euro. Alle Brände ereigneten sich nachts im nächsten Umfeld des Dorfes, immer seien Unterstände, Scheunen oder Hütten betroffen gewesen. Die zum Teil abgelegene Lage der Gebäude mache es dem Täter leicht, zu entkommen, und der Polizei schwierig, ihm auf die Spur zu kommen. In Neumarkt-St. Veit ist Anfang Juli die denkmalgeschützte Genossenschaft ein Raub der Flammen geworden. Das Gebäude wurde gesichert, was weiter damit passiert, steht in den Sternen. Häufige Feuerwehreinsätze, besonders im nördlichen Landkeis, machten Brände an Traktorgespannen, in erster Linie aber von Heuballenpressen nötig. In den trockenen Wochen im Juli reichte oft schon ein Funkenflug. Eß/fib

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