Böllerschützen kündigen das Fest von Christi Geburt an

Mit lautem Getöse begrüßten die Annabrunner Tannengrün und die Flossinger Hörndlberg Böller. Friedrich

Die Böllerschützen der SG Tannengrün Annabrunn trafen sich wieder zu ihrem traditionellen „Christkindl anschießen“. Unweit des Anna-Kircherl nahmen 29 Böllerschützen aus Annabrunn und Flossing auf der nahegelegenen Wiese Aufstellung.

Obertaufkirchen/Annabrunn – Schnee gab es seit zwölf Jahren keinen mehr und deshalb wollte weder bei den Böllerschützen noch bei den Besuchern vorweihnachtliche Stimmung aufkommen.

Der Brauch stammt aus dem Berchtesgadener Land und ist im Jahr 1984 nach Annabrunn gekommen. Er wurde damit bereits zum 36. Mal durchgeführt. Das „Christkindl anschießen“ stand wieder unter dem Kommando von Böllerschützenmeister Josef Utzinger. Trotz des nasskalten Wetters ließ Utzinger statt der bisher fünf Böllerrunden dieses Mal sechs Variationen erschallen und das Ganze endete wieder mit einem Salut. Im Jahr 1987 wurde mit den Hörndlberg-Schützen aus Flossing eine freundschaftliche Verbindung eingegangen. Da es bei ihnen ebenfalls Böllerschützen gibt, besucht man sich zu Vereinsfesten und -feiern, jetzt zum 33. Mal, gegenseitig. Mit dem Drei-Uhr-Läuten wies Mesnerin Ursula Leonhardt, verstärkt durch ihre beiden Enkel, darauf hin, dass die Böllerschützen mit dem „Christkindl anschießen“ beginnen können. Für rund einer Viertelstunde war es vorbei mit der Stille rund um Annabrunn, um das Fest von Christi Geburt anzukündigen. Anschließend saßen Schützen und Zuschauer beim „Wirt z`Annabrunn“ bei selbst gebackenen Platzerl und Mostpunsch zusammen. tf

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