Bierfuizlmeisterschaft der Isentaler Ampfing: Keiner baut so hoch wie Benedikt Obermaier

Organisatorin Otti Gantenhammer(vorne) startete außer Konkurrenz und lieferte sich ein Rennen mit dem späteren Sieger Andi Hansmeier (dahinter). stettner
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Organisatorin Otti Gantenhammer(vorne) startete außer Konkurrenz und lieferte sich ein Rennen mit dem späteren Sieger Andi Hansmeier (dahinter). stettner

Auf 15 Stockwerke schafft es am Ende Benedikt Obermaier bei der zweiten Bierfuizlmeisterschaft der Isentaler Ampfing. Damit baut keiner so hoch wie er. Eins zeigte sich ganz klar: Pech und Glück liegen eng beieinander.

Ampfing –Knapp 50 Teilnehmer sind erneut in drei Kategorien (Kinder, Jugendliche und Erwachsene) bei der zweiten Bierfuizl-Meisterschaft in Ampfing angetreten. Organisatorin Otti Gantenhammer, Jugendleiterin der „Isentaler Ampfing“, zeigte sich zufrieden mit der Resonanz.

Bevor es losging, waren die Kinder ganz schön aufgeregt, wobei die Erwachsenen ihnen in nichts nachstanden. Einige von ihnen hatten schon zuhause geübt, doch keiner hatte das richtige Rezept zum Hochbauen parat. „Leider gibt es irgendwie keinen Trick“, sagte einer der Teilnehmer. Das Beste sei, einfach die Bierfuizl als Dreiecke nebeneinanderzustellen und oben mit einem Weiteren abzuschließen.

Kaum mehr zu sehen ist Benedikt Obermaier hinter seinem Bierfuizlhaus...

So könne man Stockwerk um Stockwerk bauen. Um so hoch wie möglich zu kommen, hatten die Teilnehmer rund eine halbe Stunde Zeit. Sollten Teilnehmer am Ende der Zeit die gleiche Höhe haben, entschied ein Rittern unter den Teilnehmern.

Glück und Pech ganz eng beieinander

Volle Konzentration und Ruhe – auch unter den Zuschauern – herrschte während des Bauens. Mit Glücks-Pudelmütze trat etwa Oskar an, dafür war er aber barfuß. Zügig ging es mit den Bauen voran. Während die einen in die Länge bauten, stockten die anderen nach oben auf. Die Konzentration war den Bauherren anzusehen.

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Die einen bauten sitzend, andere knieten am Boden oder stellten sich auf einen Stuhl, um besser an ihre Gebäude zu kommen. Dabei lagen Glück und Pech ganz eng beieinander: Nur ein kleiner Wackler oder der Versuch, ein Fuizl zurechtzurücken, und schon stürzte das Haus im Dominoeffekt zusammen. Keinen verließ der Mut, immer wieder begannen die Teilnehmer von vorne, solange bis die Stimme von Organisatorin Otti Gantenhammer verkündigte: „Gleich ist die Zeit um.“

Mit 75 Jahren am Start

Bei den Kindern bis neun Jahren siegte Johanna Hansmeier vor Thomas Asang. Vom Ehrgeiz gepackt schaffte es Thomas – trotz zweimaligen Einsturzes – in wilder Aufholjagd auf Platz zwei. Den dritten Platz belegte Carla Hargasser.

... das er mit einer Höhe von 15 Stockwerken errichtet hat.

Bei den Kindern ab zehn Jahren blickten alle gespannt auf Vorjahressieger Florian Gantenhammer. Dieser war heuer jedoch vom Pech verfolgt und sein Haus stürzte immer wieder zusammen. Letztendlich hatte Benedikt Obermaier aus Lohkirchen die Nase vorn. Dieser brauchte lange Arme, denn sein Haus hatte 15 Stockwerke. Dicht auf den Fersen war ihm seine Schwester Anja, die mit zwölf Stockwerken den zweiten Platz belegte. Laura Kiermeier aus Neumarkt-St. Veit musste ins Rittern um den dritten Platz.

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Bei den Erwachsenen holte sich Vorjahressieger Andi Hansmeier mit zwölf Stockwerken auch in diesem Jahr den Sieg. Platz zwei belegte Franziska Hagn mit zehn Etagen und den dritten Platz holte sich im Battle gegen Bürgermeister Josef Grundner Monika Obermaier aus Lohkirchen. Respekt verdiente sich auch Erika Wieshuber, die mit ihren 75 Jahren bei den Erwachsenen antrat.

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