Bienenzüchter verzeichnen dickes Plus in der Vereinskasse

Ranoldsberg – Neben den Berichten des Vorstands stand auch die Neuwahl einer Schriftführerin im Mittelpunkt der Hauptversammlung des Bienenzuchtvereins.

Dabei wurde Elfriede Mühlhofer als Nachfolgerin von Anke Baumann einstimmig zur Schriftführerin gewählt.

In seinem Tätigkeitsbericht erinnerte Vorstand Johann Zirnbauer an regionale und überregionale Veranstaltungen, an denen sich der Verein im vergangenen Jahr beteiligte. Ein Augenmerk legte er auf die Vertreterversammlung des Kreisverbandes, wo über notwendige Sanierungs- und Umbauarbeiten am Bienenhof in Aham informiert wurde und zur Finanzierung eine Erhöhung des Beitrages der Mitglieder an den Kreisverband beschlossen wurde.

Neben den runden Geburtstagen von Vereinsmitgliedern beteiligte sich der Verein auch am Gründungsfest der KLJB Ranoldsberg. Mittlerweile erfreut sich auch der monatliche Imkerstammtisch an jedem ersten Sonntag im Monat guter Resonanz.

Wachspressewird angeschafft

Kassier Andreas Baumann zog in seinem Kassenbericht Bilanz. Aufgrund der eingegangenen Förderung für die Honigschleuder sowie einer größeren Geldspende verbuchte er einen Überschuss von 3048 Euro, welcher der Anschaffung einer Mittelwandwachspresse dienen soll. Diese Investition soll dazu beitragen, dass innerhalb des Vereins ein geschlossener Wachskreislauf sichergestellt werden kann.

Anschließend informierte Zirnbauer über den Mitgliederstand. Demnach hat der Verein derzeit 26 Mitglieder, wovon die aktiven Imker etwa 100 Bienenvölker betreuen. Das vergangene Jahr bezeichneten die Imker als ein mittleres bis gutes Honigjahr mit durchschnittlichen Erträgen.

Positive Erfahrungen sammelten die Imker mit der durchwachsenden Silphie, die das Nahrungsangebot für die Bienen über den Sommer sicherstellen kann. Ein weiteres Thema war die Varroa-Milbe, die bei einigen Mitgliedern zu Verlusten geführt habe. Nur durch regelmäßige Kontrolle und entsprechende Maßnahmen das ganze Jahr über können größere Schäden bei den Bienenvölkern vermieden werden.

Bürgermeister Thomas Einwang bedankte sich für die geleistete Arbeit und freute sich über den steigenden Zuspruch, den die Imkerei erfährt.

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