KAB betet für Menschenwürde

Ampfing –. Im Jahr 2006 rief der Gewerkschaftsbund den Welttag für menschenwürdige Arbeit ins Leben, 2008 wurde er zum ersten Mal begangen.

Die Weltbewegung Christlicher Arbeitnehmer beschloss 2013, sich dem Aufruf anzuschließen und gemeinsam für menschenwürdige Arbeit zu beten. Auch die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) in Ampfing und der Kreisverband beteiligten sich am Welttag für menschenwürdige Arbeit. Sie dachten dabei an alle Arbeiter aus der ganzen Welt, ganz besonders an diejenigen, die unter unwürdigen Umständen arbeiten müssen – und das sind oft Frauen und Kinder. Der Vorsitzende des Kreisverbands, Erich Gottwald, gab im Wortgottesdienst einen Einblick in die Bedingungen für viele Arbeiter und wies dabei etwa auf Missstände in der Fleischindustrie hin. Nach dem Gottesdienst diskutierten die Teilnehmer – inspiriert vom Film „Europas dreckige Ernte“ – über Möglichkeiten, was man selber tun kann, um solche Missstände zu vermeiden. Der Film zeigt, wie in Spanien die Arbeiter, die meisten sind Flüchtlinge aus Marokko, ausgenutzt werden und dass auch die Verbraucher verantwortlich sind, wenn sie Billigprodukte kaufen. Die Teilnehmer kamen zum Ergebnis, dass jeder mit seinem Kaufverhalten solche Missstände vermeiden kann. stn

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