Besuchsdienste bei kranken Menschen

Mühldorf. – „Ich gehe dorthin, wo ich gebraucht werde!“ Mit diesem Satz hatte ein Teilnehmer seine Offenheit und Bereitschaft erklärt.

Bereits zum elften Mal hatten Klinikseelsorger Martin Kuhn und Seniorenseelsorger Michael Tress einen Kurs für einen ehrenamtlichen Besuchsdienst angeboten. Diesmal waren es erstaunlicherweise vor allem jüngere Erwachsene, die sich angemeldet hatten. Über seine Motivation sagte ein jüngerer Mann: „Ich will meine Zeit mit anderen teilen, die sonst niemanden haben.“ An acht Nachmittagen erhielten die Teilnehmer Informationen über das Leben in Krankheit und Alter, über Demenz und Kommunikation, über das Sterben und die Spiritualität von alten bzw. kranken Menschen. Vor allem jedoch waren ihre eigene Erfahrung und ihre Sichtweise gefragt. So hatten die sechs Frauen und Männer am Ende den Eindruck, dass sie fit für diese wertvolle Aufgabe sind: „Ich habe den Eindruck, dass ich mit dem Besuchsdienst etwas Sinnvolles mache.“ Sie werden sich in verschiedenen Einrichtungen der Alten- und Krankenhilfe und auch in ihrer Pfarrei engagieren.

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