Beim Tanzen springt der Funke über

Bürgermeister Dr. Karl Dürnerzusammen mit Elisabeth und Simon Schmid (von links). RE

Schwindegg –. Im Kreise der Familie, Verwandten, Freunden und den Nachbarn feierten Simon und Elisabeth Schmid, bekannt unter dem Namen Weihschneider, aus dem Ortsteil Schwindach das Fest der diamantenen Hochzeit.

Bürgermeister Dr. Karl Dürner überbrachte dem Jubelpaar die Glückwünsche der Gemeinde, überreichte ihnen Geschenkgutscheine und wünschte ihnen viele gemeinsame glückliche und gesunde Jahre. Simon Schmid wurde im März 1934 im Weihschneider Häusl in Schwindach geboren und wuchs dort zusammen mit drei Geschwistern auf. Nach dem Besuch der Volksschule in Schwindkirchen arbeitete er auf dem Westenthanner Hof.

Im Anschluss daran arbeitete der Jubilar bei der Firma Maier in Steinkirchen und letztlich bis zur Rente bei der Firma Schrankl in Frauenornau, jeweils als Zimmerer.

Elisabeth Schmid, geborene Eichmüller erblickte im November 1934 beim „Koanz“ in Fanten, damals Gemeinde Schwindkirchen, das Licht der Welt. Dort wuchs sie mit fünf Geschwistern auf und arbeitete auf dem elterlichen Hof mit. Als die Jubilarin acht Jahre alt war starb 1942 ihr Vater und somit wurde für sie die Arbeit auf dem Hof intensiver. Bei Tanzveranstaltungen lernte sich das Paar kennen und lieben. Am 10. Februar 1960 fand in der Gemeinde Schwindegg die weltliche Hochzeit statt. Einen Tag später wurde in der Kirche von Schwindkirchen kirchlich geheiratet. Aus der überaus harmonischen und glücklichen Ehe entstammten zwei Söhne und vier Mädchen, die heute alle selbst glücklich verheiratet sind. Heute gehören 18 Enkel zur Familie und wenn alle mit ihren Partnern kommen, dann wird es ziemlich eng im Weihschneider Häusl.

Nach ihrer Hochzeit vor 60 Jahren übernahmen sie die kleine Landwirtschaft, die auf dem Anwesen war und übergaben sie 1995 ihrem Sohn Gerhard, der diese bis heute in ihrem Sinne weiterführt. Trotz ihres Alters sind die „Weihschneider Leit“ sehr gesellig und gern gesehene Gäste bei den Veranstaltungen in der näheren und weiteren Umgebung. Zudem ist Elisabeth Schmid als begnadete Tortenbäckerin bekannt und schon deshalb bei den Senioren-Nachmittagen oder Veranstaltungen des Trachtenverein Wasentegernbach gern gesehen. Wenn der „Simmerl" über lustige oder schöne Dinge von früher erzählt, dann macht sich über seinem Gesicht ein spitzbübisches Lächeln breit. Zudem sind beide bei den Fluderer Schützen Mitglied und dazu gehört beim Jubilar auch ein zünftiger „Watt“. Der einzige Wunsch der Jubilare ist, dass sie sich beide noch lange ihren Kindern und Enkeln, sowie den Hobbys, widmen können. Diesen Wunsch haben sich neben Dürner auch die Gäste und Vereinsvorstände angeschlossen. Zum Abschluss wünschte sich das Jubelpaar, dass es gesundheitlich so weitergeht, damit noch viele gemeinsame Jahre verbracht werden können, denn die eiserne Hochzeit, in fünf Jahren, möchten sie gemeinsam mit der Familie feiern. tf

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