Beate Huber tritt Nachfolge an

Die neu gewählte Vorstandschaft der Ampfinger Landfrauen: Annemarie Naglmeier (von links), Rosi Mitterreiter, (Beisitzer) Neue Ortsbäuerin Beate Huber, Marianne Hausmann (Beisitzer) und Stellvertretende Ortsbäuerin Marlene Dirnberger. stn
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Die neu gewählte Vorstandschaft der Ampfinger Landfrauen: Annemarie Naglmeier (von links), Rosi Mitterreiter, (Beisitzer) Neue Ortsbäuerin Beate Huber, Marianne Hausmann (Beisitzer) und Stellvertretende Ortsbäuerin Marlene Dirnberger. stn

Nachdem bei der Versammlung des BBV im Ortsverband Ampfing sich Marille Floßmann nicht mehr für das Amt der Ortsbäuerin zur Verfügung stellte, tritt Beate Huber jetzt die Nachfolge an.

Ampfing – Mehr als 15 Jahre hatte Marille Floßmann das Amt der Ortsbäuerin inne. Nun sei es Zeit das Amt weiterzugeben, sagte Floßmann.

Christa Eisner aus der Vorstandschaft des Kreisverbandes appellierte an die Anwesenden, sich aufstellen zu lassen, damit es mit dem Ortsverband weitergehen, kann. Vor den Neuwahlen bedankte sich Christa Eisner im Namen des Bauernverbandes bei der bisherigen Vorstandschaft, für die Arbeit der vergangenen fünf Jahre. Aus der Versammlung heraus wurde Beate Huber zur neuen Vorsitzenden gewählt. Ebenfalls neu ist ihre Stellvertreterin Marlene Dirnberger. Als Beisitzerinnen wurden neu Annemarie Naglmeier, Roswitha Mitterreiter und Marianne Hausmann bestimmt.

Nach der Wahl sprach Christa Eisner einige Bereiche an, bei denen die Landfrauen entsprechende Impulse gesetzt haben. In Herrsching haben sich die Frauen für das Unterrichtsfach „Alltags und Lebensdialoge“ eingesetzt. Ebenfalls erreichten die Damen, dass die Ausbildung in der Hauswirtschaft optimiert und so auf den neusten Stand gebracht wird. Durchgeführt wurde auch die „Kühlschrank“-Aktion. Hier wurde gezeigt, wie ein Kühlschrank durch richtiges Einräumen optimal ausgenützt werden kann. Dazu wurden Produkte aus der Region verwendet, um den Interessierten auch die Landwirtschaft und Regionalität nahezubringen.

Als zwei Höhepunkte im Kalender der Landfrauen, bezeichnete Eisner den Landfrauentag und die Bäuerinnen-Lehrfahrt. Ebenfalls wurden Gebietsversammlungen veranstaltet und der Tag der Bäuerin erfreue sich hoher Beliebtheit.

Ein Pilotprojekt war heuer ein Stand auf der INN in Mühldorf, wo sie frische Kiache backten und Kuchen anboten. Ein Kuchenstand wurde wieder zur Frühjahrsausstellung bei Gruber Landtechnik organisiert. Mit diesen Einnahmen wird der bäuerliche Hilfsdienst, unterstützt. Ebenfalls waren die Frauen beim ZLF in München, um Kuchen zu verkaufen.

In der Versammlung wurde den Anwesenden ein Film über die Landwirtschaft gezeigt. Dieser Film, der unter anderem auch im Landkreis Mühldorf und Umgebung gedreht wurde, zeigt, wie abwechslungs- und facettenreich der Bauernstand ist. Dieser Film ist auch gedacht als Präsentation für Schulen, den Kindern und Jugendlichen die Regionalität nahezubringen. stn

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