Bauho in Töging bekommt größeren Traktor

Ein Schnäppchen konnte Bürgermeister Tobias Windhorst den Mitgliedern des Bauausschusses präsentieren: günstiger als die Neuanschaffung vor über 15 Jahren wird der größere, stärkere und modernere Traktor (hinten) für den städtischen Bauhof werden.
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Ein Schnäppchen konnte Bürgermeister Tobias Windhorst den Mitgliedern des Bauausschusses präsentieren: günstiger als die Neuanschaffung vor über 15 Jahren wird der größere, stärkere und modernere Traktor (hinten) für den städtischen Bauhof werden.

Die Mittel für einen neuen Traktor genehmigte der Töginger Bauausschuss für den städtischen Bauhof einstimmig. Nur rund 79000 Euro und damit etwa die Hälfte des Neupreises soll das 130 PS starke Gerät kosten, das in den vergangenen knapp eineinhalb Jahren hauptsächlich als Vorführfahrzeug diente.

von Peter Becker

Töging –Nur rund 200 Betriebsstunden seien dabei zusammengekommen. In den vergangenen zwei Wochen wurde das Fahrzeug von den Mitarbeitern des Bauhofes auf seine Tauglichkeit hin getestet. Es sind nicht nur die 30 zusätzlichen PS, die das Fahrzeug für die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes besonders attraktiv werden lassen. So sei das bisherige Fahrzeug durch die alltäglichen Aufgaben, wie den Winterdienst oder als Zugmaschine für den Tieflader, nur bedingt geeignet. Wie die Mitglieder des Bauausschusses erfuhren, war das alte Fahrzeug seit jeher nur gerade so mit den Aufgaben am städtischen Bauhof fertig geworden: „Die Aufbauten und Anhängelasten waren nur wegen einer Sondereintragung im Fahrzeugschein möglich, die aber einen LKW-Führerschein voraussetzt“, erklärte ein Mitarbeiter des Bauhofes.

Der Neue, auch wenn er größer und schwerer ist, dürfe hingegen mit einem normalen Führerschein bedient werden. Das wiederum bedeute eine Entlastung für die Mitarbeiter des Bauhofes, weil sie dann flexibler planen können. Ob der alte Traktor verkauft oder direkt verschrottet werden soll, wurde am Ortstermin vor der Töginger Mehrzweckhalle nicht besprochen. Allerdings habe das Fahrzeug auf dem Papier schon rund 6000 Betriebsstunden geleistet, wobei aber die Standstunden, bei denen mit dem Fendt-Traktor nur andere Geräte des Bauhofes angetrieben wurden, konstruktionsbedingt nicht dokumentiert sind.

Das Modell sei bekannt dafür, dass bei etwa 9000 Betriebsstunden ein neues Getriebe fällig wird, was dann nicht vom Bauhof selbst instandgesetzt werden könne. Der Rost am Fahrgestell des 15 Jahre alten Fahrzeugs sei aber wohl mit den Mitteln des Töginger Bauhofes auszubessern.

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