Ausbildungsmesse findet nicht statt

Jugendliche können sichbei der Ausbildungsmesse in Am pfing über ihren künftigen Beruf informieren. Ob sie heuer stattfinden kann, ist allerdings noch offen.Stettner

Ampfing – Eigentlich war schon alles in trockenen Tüchern für die Ausbildungsmesse ZöBuS (Zusammenarbeit örtlicher Betriebe und Schulen) an der Mittelschule Ampfing.

Nach dem Weggang von Michael Roidl hatte seine Nachfolgerin, Konrektorin Sieglinde Milisterfer, die bereits angelaufene Organisation der Messe übernommen, als die Schulschließung wegen der Corona-Pandemie kam.

An der Mittelschule steht die Berufsorientierung für die Schüler der achten und neunten Klassen im Vordergrund. Der Unterricht orientiert sich an der Praxis: Bei Betriebserkundungen und Praktika knüpfen die Schüler erste Kontakte zu Betrieben, die auch für eine spätere betriebliche Ausbildung nützlich sind. Damit machen die Jugendlichen bereits in den unteren Klassen erste Erfahrungen im beruflichen Umfeld und lernen die Anforderungen der Wirtschaft kennen. Die Schüler bereiten sich zielgerichtet auf die Berufswahl vor, was ihre Chancen erhöht. Im Mittelschulverbund Am pfing-Buchbach können sich die Schüler zudem bei ZöBuS auf die Suche nach dem „richtigen“ Beruf machen.

Bei der Ausbildungsmesse stellen die teilnehmenden Betriebe unter anderem mit praktischen Demonstrationen und Filmen den jeweilige Beruf vor. Die Ausbilder erklären den Arbeitsalltag, sprechen von Ausbildungsmodalitäten und Anforderungen und gehen auf Fragen ein.

„Warum die Handwerksbetriebe an die Mittelschulen gehen? Es wird immer schwieriger, auf dem Markt Lehrlinge für das Handwerk zu finden. Die Firmen wissen, dass die Mittelschulen die Schüler optimal auf das Berufsleben vorbereiten. Wir hoffen immer noch, dass wir einen Ersatztermin in diesem Schuljahr finden können, damit die wirklich zielführende und etablierte Ausbildungsmesse doch noch stattfinden kann“, sagt Organisatorin Sieglinde Milisterfer. stn

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