Thema im Gemeinderat

Aus alt mach neu: Schwindegger Penny wird neu gebaut

30 Jahre ist das Gebäude alt, in dem der Penny Markt untergebracht ist. Jetzt soll es erneuert werden.
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30 Jahre ist das Gebäude alt, in dem der Penny Markt untergebracht ist. Jetzt soll es erneuert werden.

Der Penny Markt soll abgerissen und durch ein modernes Gebäude ersetzt werden. Der Grund dafür ist die schlechte Isolierung des alten Gebäudes. Aus Gründen der Wärmerückgewinnung soll neu gebaut werden. Auch eine modernere Optik ist geplant.

Schwindegg – Der Betreiber des Penny Marktes hatte in der jüngsten Gemeinderatssitzung einen Antrag auf Bebauungsplanänderung im Gewerbegebiet Nord II gestellt. Durch die Änderung sollen auf dem Grundstück die Voraussetzungen geschaffen werden, um das vorhandene Gebäude durch ein neues zu ersetzen. Der Grund dafür ist die schlechte Isolierung des alten Gebäudes. Aus Gründen der Wärmerückgewinnung soll neu gebaut werden. Auch eine modernere Optik ist geplant.

Neubau ist wirtschaftlicher

Im Einzelnen sind eine Anpassung der Baugrenzen im westlichen Bereich des Grundstücks sowie die Reduzierung des Grünstreifens zur Straße hin erforderlich. Weiterhin sollen im Bebauungsplan auch Flachdächer zulässig sein. Die für die Bebauungsplanänderung entstehenden Kosten werden vom Eigentümer des Penny-Marktes übernommen.

Gemeinderatsmitglied August Obermeier (CSU) fragte nach, ob man Vorschriften machen könne, dass ein Flachdach begrünt werde. Bürgermeister Roland Kamhuber (CSU) ging davon aus, dass eine Photovoltaikanlage auf das Dach gebaut würde.

Tobias Empl (FWG/UWG) bekundete sein Missfallen, dass der Bau weggerissen und neu gebaut werden soll. Man könne auch sanieren. Dieser Meinung war auch Hermann Hager (Grüne). Bürgermeister Kamhuber sagte, das Gebäude sei 30 Jahre alt. Ob es abgerissen oder saniert werde, sei Sache des Eigentümers. Dieser habe kein Interesse daran, ein altes Gebäude zu sanieren. Der Neubau sei wirtschaftlicher.

Penny ist ein Magnet, der Kunden nach Schwindegg lockt

Kamhuber sah es als Investition in den Standort Schwindegg, die er begrüße. „Es ist besser als ein Abwandern.“ Zudem sei der Markt ein Magnet, der Kunden nach Schwindegg bringe.

Franz Burghart (CSU) fand, der Stand der Technik habe sich in 30 Jahren sehr verändert. Ein Neubau wäre interessant für die nächsten 30 Jahre. Hermann Hager fragte nach, ob die Außenbegrünung von der Buchbacher Straße her nachgepflanzt werde und ob es durch den Neubau auch mehr Parkplätze gebe, die Stauhitze erzeugen. Franz Weinberger von der Gemeinde antwortete, Stauhitze sei nicht der Fall, da die Parkplätze schon angelegt sind und nur eine neue Form erhalten, mit Grünbereichen. Ersatzpflanzungen von der Straße her sind vorgesehen.

Planung soll im Frühjahr fertig sein

Der Gemeinderat beschloss mit 13:1 die Änderung des Bebauungsplanes Gewerbegebiet Nord II. Damit ist das Verfahren aber noch nicht abgeschlossen. Der Bebauungsplan geht an ein Ingenieurbüro und wird dann nochmals dem Gemeinderat vorgelegt. Planungszeitraum dafür ist Frühjahr 2021. sn

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