Auftritt in der Stillpause

Martina Schwarzmanntrat in Schafdorn ohne Gage aufunderntete für ihr einstündiges Gastspiel viel Applaus. Friedrich
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Martina Schwarzmanntrat in Schafdorn ohne Gage aufunderntete für ihr einstündiges Gastspiel viel Applaus. Friedrich

Was für eine Überraschung: Zur Jahreshauptversammlung in Schafdorn hatte der Vorstand der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) auch Martina Schwarzmann nach Schafdorn geladen.

Mühldorf/Schwindegg – Vorsitzende Maria Klein erklärte das gut gehütete Geheimnis so: Wenn man bei der Ankündigung in der Zeitung auf den Stargast hingewiesen hätte, wäre mit Sicherheit das AmViehTheater aus allen Nähten geplatzt und die Mitglieder hätten nach der Kirche keinen Platz mehr gefunden. Auch so war das Theater bis auf den letzten Platz besetzt.

Martina Schwarzmann wurde im Mai dieses Jahres zum vierten Mal Mutter und tritt im Moment nur in den Stillpausen auf. Mit hintersinnigem Humor erzählte sie dann auch, was sich im Alltag einer vierfachen Mutter so alles abspielt. Einkaufen mit drei Kindern und dem Buggy werde da ebenso zur Herausforderung wie der Besuch bei Bekannten. Dazu zog sie den Tratsch am Weiberstammtisch ebenso durch den Kakao wie das Thema Toleranz in den eigenen vier Wänden. Nach rund einer Stunde und einer Zugabe erhielt Martina Schwarzmann viel Beifall für ihren Auftritt, für den sie keine Gage nahm. Dafür bat sie um eine Spende für das Kinderhospiz St. Nikolaus im Allgäu. Der Kreisverband selbst sammelte ebenfalls Spenden, er unterstützt eine Straßenkinderstation in Kenia.

Begonnen hatte der Abend mit einem Gottesdienst in der Kuratiekirche in Wal kersaich, zelebriert vom Buchbacher Pfarrer Herbert Aneder. Vorsitzende Maria Klein wies in ihrem Rückblick auf zahlreiche Veranstaltungen hin. Augustin Obermeier stellte die Aktion „Öfen für Ecuador“ vor. Auf Grund der offenen Feuerstellen in den Häusern erblinden dort viele Frauen bereits in jungen Jahren. Deshalb hat sich der Kreisverband der Aktion der Diözese München und Freising angeschlossen. Zudem wurde der Ofenbau durch die Initiativen von Vater und Sohn Augustin Obermeier vorangetrieben. Dazu wurde ein junger Mann aus Ecuador eingeladen, die bei der Firma Obermeier das Bauen von Öfen erlernte. Mittlerweile wurden dort schon 30 Öfen hergestellt, 20 befinden sich im Bau. Die größte Schwierigkeit in dem armen Land sei es, an die Materialien für die Öfen zu kommen, erzählte Obermeier.

Abschließend stellte Maria Klein die nächsten Veranstaltungen vor, so steht am Samstag, 26. Oktober, ab 14 Uhr die Betriebsbesichtigung in Albanstett unter dem Motto „Der Milchmann kommt“. Anton Friedrich

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