Anhaltende Trockenheit hat Folgen: Wasserversorgung für Ortsteil Hading nicht mehr gesichert

Fließendes Wasser: Damit das in Hading, Gemeinde Oberbergkirchen, so bleibt, wird die Wasserversorgung nun auf kommunaler Ebene erfolgen. Lohkirchen ist näher dran, will deswegen im Rahmen einer Sondervereinbarung den 660 Meter langen Leitungsbau in Angriff nehmen.
+
Fließendes Wasser: Damit das in Hading, Gemeinde Oberbergkirchen, so bleibt, wird die Wasserversorgung nun auf kommunaler Ebene erfolgen. Lohkirchen ist näher dran, will deswegen im Rahmen einer Sondervereinbarung den 660 Meter langen Leitungsbau in Angriff nehmen.

Die Bohrung eines neuen Brunnens gibt trotz hoher Kosten keine Sicherheit auf Erfolg und Oberbergkirchens Wasserversorgung ist zu weit entfernt. Jetzt springt Lohkirchen als Versorger ein.

Von Josef Enzinger

Lohkirchen – Über den Anschluss des Anwesens Hading in der Gemeinde Oberbergkirchen an die Wasserversorgungsanlage der Gemeinde Lohkirchen debattierte der Lohkirchener Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.

Die Wasserversorgung für den Ortsteil Hading in der Gemeinde Oberbergkirchen sei aufgrund der Trockenheit der letzten Jahre nicht mehr gesichert, hieß es dazu in der Sitzung. Die Bohrung eines neuen Brunnens gebe trotz hoher Kosten keine Sicherheit auf Erfolg, klärte die Verwaltung eingangs dieses Tagesordnungspunkte auf.

Oberbergkirchen kann Wunsch nach Versorgung nicht erfüllen

Ein weiteres Dilemma: Die Gemeinde Oberbergkirchen kann den Wunsch nach Anschluss an die Wasserversorgungsanlage nicht erfüllen, weil die nächstgelegene Wasserleitung zu weit entfernt liegt. Realistisch ist dagegen ein Anschluss an die Wasserleitung der Gemeinde Lohkirchen in Habersam.

+++ Tipp der Redaktion:Kennen Sie schon unseren kostenlosen Feierabend-Newsletter? Die Top-Themen der Region um 17 Uhr per E-Mail – sauber ausrecherchiert und aufgeschrieben von Ihrer OVB-Redaktion. Jetzt Newsletter ausprobieren! +++

Gegen den Anschluss des Ortsteiles Hading an die Wasserversorgungsanlage der Gemeinde Lohkirchen gab es dann auch keine Einwände. Jedoch sprach sich das Gremium für eine Sondervereinbarung mit dem Grundstückseigentümer aus. Diese sieht vor, dass die voraussichtliche Beitragslast übersteigenden Kosten für den Wasseranschluss vom Grundstückseigentümer in tatsächlicher Höhe getragen werden müssen.

Lesen Sie zu diesem Thema auch: Fatale Wetter-Prognose – Deutschland droht dritter Extrem-Sommer in Folge?

Für die notwendige Löschwasserversorgung des Anwesens habe der Grundstückseigentümer außerdem selbst durch geeignete Löschwassereinrichtungen – Teich oder Löschwasserbehälter – zu sorgen.

Zustimmung nach Vorlage einer Sondervereinbarung

„Sobald eine unterschriebene Sondervereinbarung vorliegt wird dem Bau der Wasserleitung zugestimmt“, hieß es schließlich im Beschluss. Bürgermeister Siegfried Schick (UWG) wurde ermächtigt, die notwendigen Aufträge für die Lieferung der Materialien und den Bau der knapp 660 Meter langen Leitung zu erteilen.

Kommentare