Ampfinger Gemeinderat beschließt drei Tempo 30-Zonen

Die Kampenwandstraße in Stefanskirchen zählt zu den Straßen im Ampfinger Gemeindegebiet, die der Gemeinderat mit Zustimmung der Polizei als „Tempo-30-Zonen“ ausgewiesen hat.
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Die Kampenwandstraße in Stefanskirchen zählt zu den Straßen im Ampfinger Gemeindegebiet, die der Gemeinderat mit Zustimmung der Polizei als „Tempo-30-Zonen“ ausgewiesen hat.

Drei Tempo 30-Zonen hat der Gemeinderat auf Antrag von Bürgern verlängert, beziehungsweise neu ausgewiesen. Weil auch die Polizei keine Einwände hatte, beschloss das Gremium einstimmig die verkehrsberuhigenden Maßnahmen, die die Martin-Greif-Straße, den Ortsteil „Wimpasinger Feld“ in Ampfing und das „Almshamer Feld“ in Stefanskirchen betreffen.

Ampfing – Ein Antrag mit 28 Unterschriften war bei der Gemeinde eingereicht worden, um die Tempo-30-Zone in der Martin-Greif-Straße bis zur Zangberger Straße zu verlängern. Als Grund nennen die Antragsteller die unübersichtliche Straßenführung auf Höhe der Einmündung „Am Wuhr“. Zudem wird immer wieder beobachtet, dass Verkehrsteilnehmer ihre Fahrzeuge ab dem bisherigen Ende der „Zone 30“ sehr stark beschleunigen.

Polizei: Tempo 30 Zone sinnvoll

Ein von der Polizeiinspektion Mühldorf eingeholtes Gutachten besagt, dass dieser Vorschlag sinnvoll und umsetzbar sei. Die Straßenführung ist unübersichtlich, der Gehweg schmal. Auch soll in dieser Zone noch der Bereich „Am Wuhr“ miteinbezogen werden, wo es keinen Gehweg gibt.

Zusätzlich soll auf Höhe des Hotels Fohlenhof ein Piktogramm „30“ aufgebracht werden. Mit dieser Maßnahme, so das Ziel, will die Gemeinde auch die Sicherheit der Fußgänger und vor allem der Schulkinder erhöhen.

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Ungeliebte Zone 30

Im Ortsteil „Wimpasinger Feld“ erreichten das Rathaus ebenfalls Anfragen für eine Tempo-30-Zone. Diese soll in der Rosenstraße errichtet werden. Tulpen-, Nelken-, Veilchen- und Staudenweg sollen miteinbezogen werden. Auch hier ist geplant, zusätzlich ein Piktogramm aufzubringen. In einer Stellungnahme der Polizei hieß es, das Gebiet „Wimpasinger Feld“ sei für eine „Tempo 30 Zone“ geeignet. Zu Beginn des Baugebiets (Rosenstraße) sind „Straßenhügel“ eingebaut. Bisher gilt hier bereits „rechts vor links“.

Piktogramme auf Fahrbahn sollen mehr Sicherheit bringen

Die Verwaltung wies darauf hin, dass mit zwei Verkehrszeichen „Tempo 30 Zone“ das gesamte Gebiet abgedeckt werden könnte. Zwei Piktogramme auf der Straße könnte dies noch verdeutlichen.

Auch den Stefanskirchener Ortsteil „Almshamer Feld“ erachtet die Polizei als geeignet für die Ausweisung einer Tempo-30-Zone, in diedie Kampenwand-, Zugspitz-, Hochries- und Wendelsteinstraße einbezogen werden sollen. Laut Verwaltung kann mit drei Verkehrszeichen die gesamte Siedlung als „Tempo 30 Zone“ ausgewiesen werden. Drei Straßen-Piktogramme sollen dazu kommen.

Christian Felbinger (UWG) bittet, die Anlieger zu informieren, dass es sich bei einer „Zone 30“ um keine Spielstraße handelt. Auf die Straße aufgebrachte Piktogramme sollen lediglich die Verkehrssicherheit zusätzlich erhöhen.

In der Rosenstraße soll eine „Tempo-30-Zone“ errichtet werden.

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