Ampfing spart Energiekosten und Geld

Ampfing – Die Gemeinde Ampfing hat als Partner des Energieeffizienznetzwerkes ihr Ziel erreicht: Sieben Prozent Energiekosten sollten eingespart werden, acht Prozent sind es geworden.

Das wurde im Gemeinderat bekannt und konkrete Zahlen genannt: 130 000 Kilowattstunden wurden weniger verbraucht, das entspricht 12 600 Euro.

Katharina Zeiser von der Hochschule Landshut stellte in einer Gemeinderatssitzung, die noch vor der Coronakrise stattfand, den Abschlussbericht vor. Sie arbeitet im Institut für Systemische Energieberatung. Ein Hauptziel des Effizienznetzwerkes war es, einen Überblick über die Energiekosten der Gemeinde zu erlangen und diese zu reduzieren.

Dadurch, dass man mit weiteren acht Gemeinden in einem Netzwerk verbunden ist, besteht die Möglichkeit, über „den eigenen Tellerrand hinauszuschauen“. Es sollte ein „Benchmarking“ ausgewählter Liegenschaften der Gemeinde, wie Grund-, Mittelschule, Rathaus, Kläranlage und anderen erstellt werden. Die Gebäude wurden in puncto Energieverbrauch untersucht, bestehende Defizite aufgedeckt. Zunächst wurden Daten für die jeweiligen Liegenschaften gesammelt, eine Stärken-Schwächen-Analyse und „Steckbriefe“ erstellt.

Aufgrund dieser Erhebungen wurden Maßnahmen in verschiedenen Stufen vorgeschlagen: Gering investive Maßnahmen, also die leicht umzusetzen sind, wie die Umstellung der Beleuchtung in einem Klassenzimmer auf LED-Leuchten. Die weiteren Stufen setzen einen mittleren Investitionsbedarf voraus, etwa der Austausch einer Wärmepumpe bei einer Heizung.

Bei den Maßnahmen mit hohem Investitionsbedarf ist ein energetisch optimierter Neubau im Gespräch. hra

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