Ampfing: Hund muss eingeschläfert werden

Nach einem Spaziergang an der Isen musste ein Hund eingeschläfert werden, nachdem er in Kontakt mit einem Giftköder gekommen ist. Das Landratsamt rät Hundebesitzern im Gemeindegebiet Ampfing nun zur Vorsicht.

Ampfing – Nach einem Spaziergang an der Isen musste ein Hund eingeschläfert werden, nachdem er in Kontakt mit einem Giftköder gekommen ist. Das Landratsamt rät Hundebesitzern im Gemeindegebiet Ampfing nun zur Vorsicht.

Zwischen der Isen und der Isenarme (Feldlohkanal) von Peitzabruck bis zur Grünen Lagune sollen Hunde vorerst nur an der Leine ausgeführt werden. Denn das Landratsamt kann nicht ausschließen, dass sich in dem genannten Gebiet Giftköder befinden. Bislang ist ein Fall bekannt: Ein Hund hat Anfang Januar das Gift aufgenommen.

Dabei handelt es sich um das Insektizid Carbofuran, das früher zur Fuchsbekämpfung eingesetzt worden ist, wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt. Das Gift sei seit mehr als zehn Jahren EU-weit verboten, aber außerhalb der EU noch erhältlich. Leitsymptome beim Hund sind Speicheln, Erbrechen, Durchfall, Zittern und Krämpfe. Eine rasche tierärztliche Behandlung ist dringend erforderlich. Der Hund konnte nicht gerettet werden und musste eingeschläfert werden.

Das Erscheinungsbild der Köder ist nicht bekannt. Daher sollte unbedingt vermieden werden, dass die Hunde Gegenstände unbekannter Herkunft vom Boden aufnehmen.

Spaziergänger, die verdächtige Funde von Fleisch, Schlachtabfällen oder ähnlichem insbesondere mit gelber oder violetter Verfärbung machen, sollen die Polizeiinspektion Mühldorf unter Telefon 0 86 31/3 67 30 benachrichtigen. hi

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