Ampfing: Ausbau der Münchner Straße gestartet

Beim Spatenstich: Robert Sagstetter (Ingenieurbüro Behringer, von links), Michael Gredea (Bauleitung STRABAG), Bürgermeister Josef Grundner, Landrat Maximilian Heimerl, Landtagsabgeordneter Dr. Marcel Huber, Polizeihauptkommissar Karl Heinz Stocker (Sachbearbeiter Verkehr) und Robert Martinez (Tiefbau Landratsamt Mühldorf). stettner

Nach langer Planungsphase hat es doch endlich grünes Licht für den Ausbau der Münchner Straße von der Manghofer-Kreuzung bis zur Bahnunterführung gegeben. Mit dem Spatenstich ist das 2,7 Millionen teure Projekt mittlerweile auch schon gestartet.

Ampfing – Für Landrat Maximilian Heimerl war es aus einem anderen Grund ein besonderer: Sein erster offizieller Spatenstich als Landrat.

Der Ausbau der Münchner Straße ist ein Gemeinschaftswerk zwischen Landkreis und Gemeinde Ampfing. Auf 2,7 Millionen Euro belaufen sich die Kostenschätzungen, die Gemeinde hat mit rund 1,4 Millionen den größeren finanziellen Anteil zu stemmen.

Ausbau in vier Teilabschnitten

Um die Behinderungen für Anwohner, Pendler und den Durchgangsverkehr so gering wie möglich zu halten, sind für den Ausbau vier Teilabschnitte geplant, sagte Landrat Maximilian Heimerl. Bei der Planung wurde auf große Sicherheit der Personen geachtet, die diese Straße benutzen: Ein Kreisverkehr und breitere Gehwege, die gerade für Menschen mit Handicap und auch Familien mit Kinderwägen gut zu nutzen sind. „Der Busbahnhof bleibt weiter nutzbar, muss aber auf die ander Seite der Gleise verlegt werden“, sicherte Landrat Maximilian Heimerl zu. Außerdem werden Überquerungshilfen, eingebaut, um ein sicheres Überqueren der Straßenseiten zu gewährleisten.

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Laut Landrat Maximilian Heimerl sollen alle Baumaßnahmen bis Dezember abgeschlossen sein. Der Landkreis wird sich mit 1,3 Millionen Euro an den Kosten beteiligen. Zum Abschluss ging ein Dank an Dr. Marcel Huber, der sich sehr stark dafür einsetzte, dass in den Fördertopf gegriffen wurde, sowie der Gemeinde und den ausführenden Firmen.

Dr. Marcel Huber erinnerte daran, dass die Münchnerstraße einmal die alte B12 war. „Es ist notwendig, dass die Dinge endlich auf den neusten Stand gebracht werden. Die Planung ist für den Ort eine Bereicherung“, sagte Huber.

Park&Ride-Platz am Bahnhofsareal

Bürgermeister Josef Grundner wies darauf hin, dass die Münchnerstaße die Hauptverkehrsader für Ampfing sei. Auf diesen Umstand beruht auch die Planung, einen Kreisverkehr als Anbindung zur Schweppermannstraße zu schaffen. Am Bahnhofsareal soll ein Park & Ride-Platz entstehen und auch bei der Erschließung vom Edeka-Markt (Baislgelände) soll der Kreisverkehr eine große entlastende Rolle spielen.

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Den Ausbau der Straße wird die Gemeinde Ampfing auch nutzen, um die alten Wasserleitungen zu erneuern und zukunftssicher für den Breitbandausbau die Wege zu ebnen.

Im Abschluss dankte Bürgermeister Josef Grundner dem Gemeinderat für die Zustimmung zur Breitstellung der Bausumme, den Anwohnern, sowie Dr. Marcel Huber und den Landkreis für die gute Zusammenarbeit.

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