Mit Altinger in die Nach-Corona-Zeit - Mühldorfer Kulturprogramm soll Mitte September starten

Mit ihm soll das Mühldorfer Kulturleben in eine Nach-Corona-Zeit starten: Michael Altinger beim Brettlboden im Haberkasten.
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Mit ihm soll das Mühldorfer Kulturleben in eine Nach-Corona-Zeit starten: Michael Altinger beim Brettlboden im Haberkasten.
  • Markus Honervogt
    vonMarkus Honervogt
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Es geht wieder los: Ab September wird es in Mühldorf wieder Kulturveranstaltungen geben. Dabei sollen alle ausgefallenen Auftritte nachgeholt werden. Den Auftakt macht ein alter Bekannter der Mühldorfer Kleinkunst-Szene.

Mühldorf – Ab September soll es in Mühldorf wieder Kulturveranstaltungen geben. Das erklärte Kulturamtsleiter Walter Gruber jetzt auf Anfrage. Offizieller Start ist nach derzeitigen Planungen am Dienstag, 15. September, mit Michael Altingers Brettlboden,

„Wir konnten alle wegen Corona abgesagten Veranstaltungen auf die Zeit ab September verschieben“, sagt Gruber. Obwohl noch nicht alle Verträge vorliegen, geht er davon aus, dass die Mühldorfer in den Genuss aller geplanten Veranstaltungen kommen. Kosten seien der Stadt durch die Verschiebung nicht entstanden, betont der Kulturamtsleiter. Im Stadtsaal geht es mit den Kinderfestspielen am 4. Oktober weiter. Die Karten, so Gruber, behielten für alle Veranstaltungen ihre Gültigkeit; nur wenige hätten ihre Tickets zurückgegeben.

Ein früherer Neustart durch Verlegung von Veranstaltungen aus dem Haberkasten in den Stadtsaal, war laut Gruber nicht sinnvoll. Zum einen hätten die unterschiedlichen Reservierungssystem – nummerierte Plätze im Stadtsaal, freie Platzwahl im Haberkasten – einen Umzug schwierig gemacht. Zum anderen sei der Stadtsaal derzeit weitgehend ausgebucht.

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Stadt- oder Kreistagssitzungen finden im Stadtsaal statt, Schüler und Auszubildende legen dort Prüfungen ab, Firmen nutzen den größten Raum in Mühldorf für Konferenzen. 100 Menschen finden nach Angaben Grubers unter den derzeitig geltenden Abstandsregeln im Saal Platz.

Der Leiter des Kulturamts hofft auf eine weitere positive Entwicklung in der Corona-Krise, damit die Pläne nicht wieder Makulatur werden: „Wir fahren nach wie vor auf Sicht.“ Sobald die Verträge über die Verschiebungen unterschrieben seien und die positive Corona-Entwicklung anhalte, werde die Stadt Programm und Termine bekannt geben, sagte Gruber.

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