Alois Schöberl aus Ampfing: Als Maronibrater überall bekannt

Alois Schöberl ist als Maronibrater beim Ampfinger Adventszauber nicht wegzudenken. Jetzt feierte er 80. Geburtstag. stettner

Bei guter Gesundheit hat Alois Schöberl aus Ampfing seinen 80. Geburtstag gefeiert. Viele kennen ihn als Maronibrater vom Ampfinger Adventszauber.

Ampfing – Geboren wurde der Jubilar am 26. November 1939 in Pröles- Sudetenland. Dort wuchs er mit seiner Schwester auf, bis sie im April 1946 vertrieben wurden und ins Lager nach Mettenheim kamen. Bei der Verteilung kam die Familie nach Stiebing bei Lohkirchen. Auch sein Opa und seine Oma fanden in Lohkirchen eine Bleibe.

Nach der Schulzeit erlernte er das Mauererhandwerk in Waldwinkel. Nach seiner Ausbildung wechselte er zu Franz Mittermeier nach Ampfing. Dort blieb er über 30 Jahre. Ein weiterer Arbeitgeber wurde die Firma Fischer in Weidenbach, wo er bis zum Renteneintritt blieb.

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1960 bezog er ein Eigenheim in Ampfing. In Ampfing lernte er auch seine Maria kennen, mit ihr ist er seit 1977 zusammen. Inzwischen hat Alois die Rolle des Opas übernommen und erfreut sich über seine Enkelkinder. Als geselliges Mitglied freuen sich heute noch der Obst- und Gartenbauverein, der VdK, so wie die „Isentaler Ampfing“, wenn ihr immer gut gelauntes Mitglied auftaucht. Lange Jahre war er auch ein aktives Mitglied in der Skiabteilung des TSV Ampfing.

Besondere Freude macht es dem Jubilar, wenn er zum Ampfinger Adventzauber seinen Maroniofen auspacken und anheizen kann. Seit Beginn ist er hier ein nicht wegzudenkendes Gesicht.

Viele Reisen hat er zusammen mit Maria unternommen und auch die Gartenarbeit ist in seiner Obhut. Ein beliebter Rückzugsort ist sein Schuppen im Garten, wo es immer was zu tun gibt. Etwa die Geräte für die nächste Benutzung herzurichten oder auch mal rund ums Haus schauen, welche Arbeiten anstehen.

Zu seinem Jubeltag gaben sich Familie, Freunde, Nachbarn, Vereinsmitglieder und Bekannte die Türklinke in die Hand. Auch Bürgermeister Josef Grundner ließ es sich nicht nehmen und überbrachte dem Jubilar, die Glückwünsche der Gemeinde. stn

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