Umbau geht jetzt los

Alles, was ein Dorf braucht: Spatenstich für neuen Landkindergarten in Ranoldsberg

Spatenstich zum neuen Ranoldsberger Landkindergarten: zweiter Bürgermeister Manfred Rott (von links), Buchbachs künftiger Pfarrer Pfarrvikar Thomas Barenth, Anton Lehner junior, Tobias Ackermann, Hans Ossner, Josef Peind, Florian Artinger, Bürgermeister Thomas Einwang, Franz Stoiber, Technisches Bauamt und der scheidende Pfarrer, Herbert Aneder.
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Spatenstich zum neuen Ranoldsberger Landkindergarten: zweiter Bürgermeister Manfred Rott (von links), Buchbachs künftiger Pfarrer Pfarrvikar Thomas Barenth, Anton Lehner junior, Tobias Ackermann, Hans Ossner, Josef Peind, Florian Artinger, Bürgermeister Thomas Einwang, Franz Stoiber, Technisches Bauamt und der scheidende Pfarrer, Herbert Aneder.
  • vonFranz Rampl
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In das 1960 erbaute alte Schulhaus von Ranoldsberg und folgend auch als Kindergartenaußenstelle von St. Monika in Buchbach genutzt, zieht nach mehrjährigem Leerstand wieder neues Leben ein. Das Gebäude wird in einen Landkindergarten und Veranstaltungsräume für Vereine umgebaut.

Ranoldsberg/Buchbach – Die Bausubstanz des Gebäudes ist noch so gut in Schuss, dass der Marktgemeinderat beschlossen hat, das Gebäude wieder einer Nutzung, und zwar als Landkindergarten und für Veranstaltungsräume zuzuführen. Dazu fand nun der offizielle Spatenstich für den Umbau statt, der auf Gesamtkosten von rund 1,8 Millionen Euro beziffert wird, wobei 1,3 Millionen Euro förderfähig sind.

Anfängliches Zögern beim Ordinariat

Bürgermeister Thomas Einwang, der gerade aus einer freiwilligen Corona-Quarantäne kam, begrüßte dazu nicht nur die Planerin Christa Schwarzmoser, die Projektanten und beteiligten Firmen, sondern vor allem auch die geistlichen Vertreter Pfarrer Herbert Aneder und seinen Nachfolger, Pfarrvikar Thomas Barenth, die dem Vorhaben nicht nur den kirchlichen Beistand geben sollten, sondern auch die Trägervertreter des Kindergartens sein werden.

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Pfarrer Herbert Aneder war erfreut darüber, das er das Vorhaben noch übergeben darf, vor allem aber, dass das Ordinariat der Trägerschaft nach anfänglichem Zögern zugestimmt hat, was zunächst aussichtslos schien. Er übergibt es nun so, wie er begonnen hat, als genau vor zehn Jahren auch mit einer Kinderkrippe angefangen wurde. Er freue sich ganz besonders, so Aneder, dass nun wieder eine KiGA-Gruppe in Ranoldsberg installiert wird, vor allem, weil es für die Ranoldsberger schon schwer war, sowohl die Schule als auch den späteren Kindergarten zu verlieren. Es freue ihn ganz besonders, dieses Vorhaben nun in die bewährten Hände seines Nachfolgers zu legen, der sicher ganz gut weiterarbeiten wird und wünschte ein unfallfreies Arbeiten.

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Bürgermeister Einwang brachte ebenfalls seine Freude zum Ausdruck, dass Ranoldsberg als ehemalige Gemeinde, die die ehemalige Schule verlor, nun wieder alles vereint habe, was zu einer Ortsgemeinschaft gehört: eine Kirche, ein Wirtshaus und eine Schule, die nun durch den Landkindergarten ersetzt werde. Dies würde sicherlich zu einer Entzerrung des Buchbacher Kindergartens führen und vor allem auch dazu führen, dass die Ranoldsberger Kinder vor Ort ihren Kindergarten besuchen können und dadurch viele Fahrten eingespart würden.

Bis September bezugsfertig

Die mit der Planung beauftragte Architektin Christa Schwarzmoser sieht das Vorhaben von der Bausubstand sehr optimistisch für den Landkindergarten, mit dem behindertengerechten Vereinsbereich im Untergeschoss für die Ortsvereine mit der Teeküche und dem Stuhllager, sowie den Toiletten, die auch von außen von den Nutzern des Fußballplatzes zugänglich sind. Für das Bauvorhaben gibt es Geld aus dem Kindergartenförderprogramm und Mittel für die Vereinsräume aus dem Dorferneuerungsprogramm.

Der eingruppige Kindergarten soll spätestens im September 2021 bezugsfertig sein. Bürgermeister Einwang sagte, dass bereits erste Anmeldungen eingegangen seien und auch, dass ein Wechsel von Buchbach nach Ranoldsberg ermöglicht werde.

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