Abstand halten – auch für Silberreiher

Den weißen Schutzanzug tragen sie ja bereits, aber Abstand zu halten, wie es die Begrenzungspfosten der Straße im Hintergrund vorbildlich zeigen, das fällt in Zeiten von Corona einigen Silberreihern im Isental bei Haigerloh noch schwer.

Das Foto ist Leserreporter Georg Hartmetz aus Heldenstein geglückt. Er schreibt, dass Silberreiher bis 2010 in Bayern eine Ausnahme waren. Doch von Südosteuropa ausgehend nahm ihre Population in den vergangenen Jahren so stark zu, dass sie sich immer mehr auch in Bayern aufhalten und hier sogar brüten. Hat man wenige Exemplare dieser Reiherart schon in den vergangenen Jahren im Isental und den nahen Wiesen beobachten können, so zeigt sich aktuell dort morgens und abends ein Trupp von 18 Tieren, bisweilen begleitet von Graureihern, um die Grasfläche nach Kleingetier abzusuchen. Mit etwas gutem Willen kann man zufrieden sein mit der Abstandshaltung. Hartmetz

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