Waldkraiburger (31) rast auf A94 bei Erharting in Stau und erleidet tödliche Verletzungen

Aufgrund eines Unfallsauf der Autobahn hatte sich bei Erharting ein Rückstau gebildet. Den hatte ein 31-jähriger Waldkraiburger offensichtlich zu spät erkannt. Er raste in einen Kleintransporter und verstarb noch an der Unfallstelle. Eß/fib
+
Aufgrund eines Unfallsauf der Autobahn hatte sich bei Erharting ein Rückstau gebildet. Den hatte ein 31-jähriger Waldkraiburger offensichtlich zu spät erkannt. Er raste in einen Kleintransporter und verstarb noch an der Unfallstelle. Eß/fib

Todesfahrt auf der A94 bei Erharting: Ein Waldkraiburger verstirbt noch an der Unfallstelle, ein zwei Monate altes Baby erleidet nur leichte Verletzungen. Vorausgegangen war ein Unfall eines 78-Jährigen, der zum Rückstau geführt hatte.

Erharting/Mühldorf – Offenbar zu spät hat ein 31-jähriger den Stau erkannt, der sich am Samstagnachmittag infolge eines Unfalls auf der A94 gebildet hatte. Vermutlich mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit war der Golffahrer in das Stauende gerast und noch an der Unfallstelle verstorben.

Zwei Monate altes Baby erleidet nur leichte Verletzungen

Der 31-jährige Mann aus Waldkraiburg fuhr um 16.30 Uhr mit seinem Golf in Richtung Passau. Die Polizei beruft sich auf Zeugenaussage, wonach er zu schnell an das Stauende herangefahren sein soll und dabei übersehen habe, dass sich der Verkehr verlangsamt hatte. „Er wollte noch ausweichen, stieß aber gegen das Heck eines stehenden Kleintransporters“, teilt die Polizei mit. Durch die Wucht des Anstoßes habe sich der Kleintransporter gedreht und sei entgegen der Fahrtrichtung auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen gekommen.

+++ Tipp der Redaktion:Kennen Sie schon unseren kostenlosen Feierabend-Newsletter? Die Top-Themen der Region um 17 Uhr per E-Mail – sauber ausrecherchiert und aufgeschrieben von Ihrer OVB-Redaktion. Jetzt Newsletter ausprobieren! +++

Der Fahrer des VW-Golfs wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Der herbeigerufene Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Sein Beifahrer kam mit leichten Verletzungen ins Kreiskrankenhaus Mühldorf. Der 46-jährige Fahrer des Kleintransporters aus dem Landkreis Rottal-Inn blieb unverletzt. Seine 41-jährige Ehefrau und seine zwei Monate alte Tochter wurden bei dem Unfall leicht verletzt und ins Kreiskrankenhaus nach Altötting eingeliefert.

Der Schaden ist beträchtlich, beim VW-Golf beträgt er circa 15 000 Euro, beim Kleintransporter 10 000 Euro. Die Staatsanwaltschaft Traunstein hat zur Klärung der Unfallursache ein unfallanalytisches und technisches Gutachten in Auftrag gegeben. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge war die A 94 in Fahrtrichtung Passau für circa vier Stunden komplett gesperrt.

Mitsubishi kommt von Fahrbahn ab und überschlägt sich

Vorausgegangen war ein Unfall, der sich um 16 Uhr auf der Strecke ereignet hatte. Ein 78-jähriger Dachauer war mit seinem Mitsubishi auf der A 94 zwischen den Anschlussstellen Mühldorf-Nord und Töging alleinbeteiligt und laut Polizei ohne erkennbaren Grund nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug prallte gegen den Sockel einer Notrufsäule, überschlug sich an der Böschung und blieb auf dem Dach liegen. Der Mann konnte von Ersthelfern mit den alarmierten Feuerwehren aus dem total beschädigten Fahrzeug befreit werden und kam mit mittelschweren Verletzungen ins Kreiskrankenhaus nach Altötting.

Kleiner Hund bleibt unverletzt

Im Fahrzeug befand sich sein kleiner Hund, der unverletzt blieb. Die Feuerwehr brachte ihn zu einem Tierarzt.

Kommentare