48:0 für die Klinikfusion

Mühldorf. – Der Kreistag in Mühldorf hat der Klinikfusion zwischen Mühldorf und Altötting mit 48:0 Stimmen zugestimmt.

Im Kreistag in Altötting fiel die Entscheidung für die Fusion mit 48:4 Stimmen aus.

In der Sondersitzung des Mühldorfer Kreistages machten alle Fraktionen deutlich, dass das geplante gemeinsame Kommunalunternehmen „InnKlinikum Altötting und Mühldorf“ ohne Alternative sei.

Landrat Georg Huber hat in seiner Rede auf die Diskrepanz zwischen den Leistungen im Mühldorfer Krankenhaus und der Bezahlung durch die Krankenkassen hingewiesen. „Wir sind in Deutschland bei den Schlaganfallpatienten mit an der Spitze. Bekommen aber diese Leistung nicht bezahlt“, sagte Huber. CSU-Fraktionsvorsitzender Anton Sterr sprach von einer historischen Entscheidung. „Der erzielte Kompromiss ist für alle tragbar“, stellte Sterr heraus. SPD-Fraktionsvorsitzender Richard Fischer dankte Landrat Georg Huber und den Teilnehmern an den Verhandlungen für das erzielte Ergebnis. „Wichtig war für uns, dass das Personal eingebunden wurde“, erklärte Fischer.

Grünen-Fraktionsvorsitzende Cathrin Henke hob die Transparenz der Verhandlungen hervor. UWG-Fraktionsvorsitzender Peter Huber kritisierte, dass die Fusion schön früher hätte stattfinden müssen. Auch WGW-Vorsitzender Josef Schöberl und ÖDP/FDP- Fraktionsvorsitzender Reinhard Retzer würdigten das Verhandlungsergebnis.  sb

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