Zusagen ignoriert, Tatsachen verdreht

Zum Artikel „Gemeinde Obertaufkirchen will keinen Bezugsfall schaffen“ (Lokalteil):

Bürgermeister Ehgartner weist gerne darauf hin, wie wichtig vertrauensvolle Zusammenarbeit zum Wohl der Gemeinde ist. Richtig. Vertrauen wird zerstört, wenn Vereinbarungen aufgekündigt oder Positionen nicht nachvollziehbar gewechselt werden. Aus unserer Sicht sind es äußerst fragwürdige Gründe, mit denen unser Tekturantrag für den Neubau eines Schwimmbades mit Gartenhaus abgelehnt wurde. Es scheint, dass der Gemeinderat den zugrunde liegenden Sachverhalt und die vorangegangenen Ereignisse – obwohl bekannt – bei seiner Entscheidung nicht einmal erörtert hat. Das ist nicht nur in finanzieller Hinsicht für uns sehr problematisch. Die Diskussion im Gemeinderat erweckt den Eindruck, als hätten wir uns über eine erteilte Genehmigung hinweggesetzt und etwas anderes gebaut als mitei nander verabredet. Das ist nicht richtig. Bürgermeister Ehgartner hat den Bau einer Betonmauer, die den Hang aus statischen Gründen abstützt, am 15. Juli 2019 anlässlich einer Vor-Ort-Begehung ausdrücklich genehmigt. Dies hat die Gemeinde sogar protokollarisch festgehalten, mit der Auflage einer Begrünung, die vom Bauherrn auch so vorgesehen war. Entgegen der Behauptung des Gemeinderats sind die Änderungen für unsere Nachbarn vertretbar, die das mit ihrer Unterschrift bestätigt haben. Dieser Sachverhalt wurde bei der Entscheidung des Gemeinderats nicht berücksichtigt. Die protokollarisch festgehaltene Genehmigung wurde völlig außer Acht gelassen. Wir als Bauherren wurden so dargestellt, als hätten wir Unrecht begangen. Wer erteilte Zusagen ignoriert, Tatsachen verdreht und Personen in ein falsches Licht stellt, verantwortet einen Vertrauensverlust in die Arbeit der Gemeinde.

Burkhard und

Barbara Schäling

Obertaufkirchen

Kommentare