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Zeit für einen Abschied

Zum Bericht „500. Folge der Rosenheim-Cops: Serie ‚wie ein Lottogewinn‘“:

Innerhalb von fünf Stunden konnte man verfolgen, wie viel Niveau diese Serie in den vergangenen Jahren verloren hat. Während vor gut sieben Jahren noch Kommissare mit vielschichtigem Charakter (zum Beispiel Bergmann), Pathologen mit originellen Kommentaren, Controller mit Bissigkeit und ein langjähriger Hauptdarsteller (Kommissar Stadler) mit treffsicheren Kommentaren und Gesten über seinen Chef der Serie Leben und Eigenständigkeit verliehen (Folgen wurde um 16.10 Uhr ausgestrahlt), gab es am Abend zur 500. Folge nur noch gähnende Langeweile mit peinlichem Beigeschmack. Die Kommissare geben sich ständig mit einem nichtssagendem Lächeln Recht, die Aufklärung des Mordfalls erfolgt in etwa 25 Prozent der Fälle mit einem zufällig gefundenem Handy so nebenbei. Was aber am schlimmsten ist: Die eigentlichen Nebendarsteller (das Ehepaar Nerlinger) dürfen das Klischee des etwas dümmlichen Bayern ganz im Stile des Theaterstadels in epischer Breite stümperhaft ausbreiten. Altbürgermeisterin Gaby Bauer bezeichnete die Rosenheim-Cops einst als gute Botschafter unserer Region. Nun sind sie eher peinlich. Und wie sagte Stadler früher öfter mal: „By the way“ – da kann man nur noch ergänzen: „Time to say goodbye!“!

Ulrich Krapf

Kolbermoor

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